Behandelbar, doch unbesiegt: Alles zu Aids/HIV

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    • Französische Apotheken könnten bald HIV-Selbsttest verkaufen

      Französische Apotheken könnten bald HIV-Selbsttest verkaufen

      Paris. Ab kommenden Sommer könnten Menschen, die fürchten sich mit [lexicon]HIV[/lexicon] infiziert zu haben, in französischen Apotheken einen Aids-Test für zuhause erwerben können.


      "Die Selbsttests werden ab dem 1. Juli 2015 in Apotheken erhältlich sein", sagte Gesundheitsministerin Marisol Touraine. Die Tests, die eine HIV-Infektion in weniger als einer halben Stunde nachweisen, sollten auch Aidshilfe-Gruppen zur Verfügung gestellt werden.

      Sogenannte HIV-Heimtests, bei denen etwa ein Tropfen Blut oder ein Abstrich der Mundschleimhaut untersucht wird, sind umstritten. Befürworter hoffen, dass mit den Tests sonst unerkannte Infektionen entdeckt werden - viele HIV-Positive wissen nicht, dass sie sich angesteckt haben. Mit den Selbsttests sollen zudem Menschen erreicht werden, die nicht für einen Test zum Arzt oder in ein Gesundheitsamt gehen wollen.

      Gegner der Heimtests argumentieren dagegen, HIV-Tests sollten von Fachleuten vorgenommen werden und nicht von Privatleuten. Schon kleinste Anwendungsfehler könnten ein falsches Testergebnis liefern, auch könne die Qualität der Geräte nicht garantiert werden. Außerdem fehlten die ärztliche Beratung - und die psychologische Betreuung, sollte der Test positiv ausfallen. In Deutschland dürfen Heimtests nicht an Privatleute verkauft werden. Sie lassen sich aber bei meist im Ausland ansässigen Anbietern im Internet bestellen.


      rp-online.de/leben/gesundheit/…t-verkaufen-aid-1.4713116
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Kondom für die Frau beugt HIV-Infektion in Äthiopien vor

      [lexicon]Kondom[/lexicon] für die Frau beugt HIV-Infektion in Äthiopien vor

      Die Entwicklung Frauenkondom geht nun in die zweite Runde: Nach einigen Vorschlägen wurde das [lexicon]Kondom[/lexicon] für Frauen verbessert. Äthiopische Prostituierte haben nun die Möglichkeit, sich selbstständig vor Infektionen, unter anderem [lexicon]HIV[/lexicon], schützen zu können.


      [Blockierte Grafik: http://www.sexworker.at/phpBB2/userpix/1367_istock_kondome_610x464_ng_image_full_1.jpg]


      Das [lexicon]Kondom[/lexicon] für Frauen biete äthiopischen Sexarbeiterinnen eine gewisse Sicherheit und ermächtige die Frau dazu, sich selbstständig zu schützen, berichtet das Nachrichtenportal allafrica.com. Nach einigen Beschwerden, in denen es heiße, das Geräusch sei verwirrend, habe man nun das [lexicon]Kondom[/lexicon] für Frauen verbessert.

      Weibliches [lexicon]Kondom[/lexicon] soll HIV-Neuinfektionen verringern

      "Wir glauben, dass das neue Frauenkondom die Übertragung von [lexicon]HIV[/lexicon] und anderen sexuell übertragbaren Infektionen verringern könnte", meint die Leiterin Yenesh Tarekegn der Wohltätigkeitsorganisation, die sich gegen [lexicon]HIV[/lexicon] einsetzt.

      Zudem sei es Ziel des Projektes, den Fokus zu erweitern und nicht nur Prostituierte aufzuklären, sondern das Frauenkondom allen Bevölkerungsgruppen Äthiopiens vorzustellen.

      [lexicon]Kondom[/lexicon] für Frauen bietet Sicherheit

      Dennoch finde sich das Problem vor allem bei den Prostituierten, denn viele ihrer Klienten würden ungern ein [lexicon]Kondom[/lexicon] verwenden. So habe die Frau durch das Frauenkondom mehr Einfluss auf die Verhütung als bei einem [lexicon]Kondom[/lexicon] für Männer.

      Im vergangenen Jahr habe es 300.000 Neuinfektionen unter 15- bis 19-Jährigen gegeben. Darunter sei die Anzahl an betroffenen Frauen etwa doppelt so hoch gewesen als bei Männern.

      "Wenn man das [lexicon]Kondom[/lexicon] für Frauen bereits ein paar Stunden vor dem [lexicon]Sex[/lexicon] einführen kann, können wir uns schützen, indem wir es einsetzen, bevor wir zu Kunden gehen", erzählt Frehiwot - eine Prostituierte aus Äthiopien - gegenüber dem Nachrichtenportal.


      fem.com/liebe-lust/news/kondom…fektion-in-aethiopien-vor
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • HI-Virus verliert seine Kraft Studie in Afrika.

      HI-Virus verliert seine Kraft

      Studie in Afrika.


      Der Aids-Erreger wird schwächer. Wie Wissenschaftler in der Fachzeitung PNAS berichten, finden sich im Blut von HIV-Infizierten inzwischen nicht nur weniger Viren, der Erreger braucht auch länger, bis er bei seinen Opfern die Immunschwächekrankheit [lexicon]Aids[/lexicon] auslöst. Entdeckt wurde der Trend beim Vergleich von Blutproben HIV-positiver Frauen aus Botswana und Südafrika. Beide Länder gehören zu den am stärksten von der Epidemie betroffenen Ländern im südlichen Afrika, mit dem Unterschied, dass sich in Botswana die Seuche schon zehn Jahre früher verbreitet hat.

      Deshalb, so die Theorie der Wissenschaftler, deuten Unterschiede bei den Aids-Erregern beider Länder daraufhin, in welche Richtung sich das Virus entwickelt. Der Trend war bereits von Experten vorhergesagt worden. Denn das gebremste Wachstum wird von der Evolution begünstigt: Je länger ein Infizierter krank ist, desto mehr Menschen kann er infizieren. Evolutionsbiologen nennen dies einen Selektionsvorteil. Es könnte jedoch noch einen zweiten Grund geben. Ein mathematisches Modell der Autoren deutet darauf hin, dass die antiretrovirale Behandlung die Entwicklung von vermehrungsmüderen HIV-Varianten begünstigt.


      badische-zeitung.de/gesundheit…eine-kraft--95981354.html
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    • China rolls out better HIV test

      In China wurde eine neue Methode entwickelt, die es erlaubt,
      die Zeit zum Nachweis einer HV-Infektion von bisher 22 Tagen
      auf 11 [lexicon]Tage[/lexicon] herab zu setzen.



      China rolls out better [lexicon]HIV[/lexicon] test
      New procedure capable of detecting virus earlier than current method

      China will introduce RNA-based HIV testing at blood banks across the country to ensure earlier detection of the virus, safer blood supplies and fewer infections through transfusions, a top HIV/AIDS specialist said.

      Wu Zunyou, head of the National Center for AIDS/STD Control and Prevention, told China Daily that the new test was domestically developed under government-funded science and technology projects.

      "The RNA test is sensitive to the virus itself and is conclusive as early as 11 days after infection. Once the test is used nationwide, China will see a drop of 50 percent of HIV infections via blood transfusion," he said.

      The RNA test looks for HIV-induced changes in RNA, a nucleic acid that is an essential component of all cells.

      Currently, most blood banks use an antibody test, which looks for proteins in the body that battle HIV. It takes about 22 days for the human body to develop the antibody - and an accurate test result for HIV - after infection, experts said.

      Despite the introduction of the improved test, "China won't even consider lifting a blood donation ban for gay men", whose HIV prevalence is about 5 percent and rising, compared with the 0.07 percent of the general population, he said.

      About 10 people in the country get HIV via blood transfusions annually, a source with the National Health and Family Planning Commission said.

      Wu said the RNA test, to be introduced nationwide next year, is "up to the standards of industrial countries". The test can detect the hepatitis B and C viruses as well, he said.

      However, "zero risk of viral infection for blood transfusion doesn't exist so far," he added.

      Internationally, the risk of contracting HIV via a blood transfusion is estimated at between 1 in 38,000 and 1 in 300,000 depending on the amount of blood.

      To improve blood safety, "the government will invest heavily to replace antibody testing with the RNA-based genetic test for HIV across the country," Wu said.

      RNA testing currently is limited to the large cities of Beijing, Shanghai, Nanjing, Hangzhou, and Guangzhou, he said.

      RNA testing is more expensive than antibody testing. The RNA test costs about 60 yuan ($9.70), compared with the antibody test costing less than 20 yuan.

      "It's worth the cost, given existing risks. The government is obliged to ensure a safe blood supply and public health," he said.

      In a recent case, a 5-year-old girl named Maomao was diagnosed with HIV in Fuzhou, Fujian province, media reports said. Her parents tested negative for HIV.

      Maomao had received a blood transfusion during heart surgery when she was 1.

      An investigation into Maomao's case in ongoing. The possibility that she was infected via a blood transfusion can't be ruled out, the local health administration said.

      According to Zhao Minggang, deputy director of the commission's medical administration bureau, "The window period is a challenge faced by all countries."

      "People should be highly cautious about blood transfusions," Zhao said.

      shanjuan@chinadaily.com.cn

      europe.chinadaily.com.cn/china…2/10/content_19054764.htm
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    • Spermien blockieren HIV-Schutz


      Spermien blockieren HIV-Schutz

      Kondome schützen gut, mit Vaginalgelen sollte man vorsichtig sein.


      Kondome schützen bei richtiger Anwendung gut vor einer HIV-Infektion. In Labortests hatten zunächst auch speziell entwickelte HIV-Vaginalgele gut abgeschnitten. Doch es zeigt sich, dass diese in der Praxis versagen. Ulmer Forscher fanden heraus, warum: Es sind die Spermien, welche die antivirale Schutzfunktion beeinträchtigen.

      Bestimmte Verbindungen aus Spermapeptid-Fragmenten verstärken nicht nur die Infektiosität des HI-Virus, sondern senken zugleich drastisch die antivirale Wirkung von speziellen Gelen. Es ist aber nicht die Samenflüssigkeit allein, welche die Mikrobizide hemmt, es sind bestimmte Eiweiße des Spermas, die den Virenschutz blockieren. Mit ihrer Studie liefern die Ulmer Wissenschafter nicht nur die Erklärung für das Versagen mancher Mikrobizide. Sie legen damit auch den Grundstein für die Entwicklung neuer Wirkstoffe zum Schutz vor der Übertragung von [lexicon]HIV[/lexicon] beim [lexicon]Sex[/lexicon].

      Das Vaginalgel, das sich nun leider nicht als die wirksamste Methode zum Schutz vor [lexicon]HIV[/lexicon] herausstellt, war vor allem für Frauen entwickelt worden, deren Sexualpartner kein [lexicon]Kondom[/lexicon] verwenden wollen. Ein Gel, das sogar noch nach ungeschütztem [lexicon]Sex[/lexicon] verwendet werden kann, steckt in der Entwicklung.

      salzburg.com/nachrichten/wisse…kieren-hiv-schutz-131039/
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    • FDA erteilt Zulassung für Blutscreening-Test von Roche

      FDA erteilt Zulassung für Blutscreening-Test von Roche

      Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) gab heute bekannt, dass die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA den cobas TaqScreen MPX Test, v2.0 für den Nachweis und die Identifizierung von [lexicon]HIV[/lexicon], [lexicon]HCV[/lexicon] und HBV in Spenden von menschlichem Vollblut und Blutbestandteilen – einschliesslich Plasma, das für den therapeutischen Austausch gewonnen wurde, zugelassen hat. Diese neueste Version des cobas TaqScreen MPX Tests bietet eine erhöhte Sensitivität und ist der einzige von der FDA zugelassene Test, mit dem gleichzeitig die wichtigsten Viren in einem einfachen, gebrauchsfertigen Test nachgewiesen und identifiziert werden können. Die Kombination des Nachweises und der Identifizierung von Viren auf einem vollautomatischen System bietet Vorteile für die Arbeitsabläufe in Blut- und Plasmatestzentren, da keine Folgetests mehr notwendig sind und im Falle eines positiven Ergebnisses eine frühere Spenderberatung ermöglicht wird.


      Roche entwickelt seit 1998 Tests und Systeme zum Schutz der Blut- und
      Plasmaversorgung weltweit, so Roland Diggelmann, COO von Roche Diagnostics.
      "Durch die kontinuierliche Entwicklung dieser innovativen Produkte streben
      wir nach höchstmöglicher Sicherheit für die Patienten und Effizienz für
      Blut- und Plasmaspendezentren. Diese jüngste Zulassung bestätigt unser
      Engagement."

      Zusammen mit der CE-Kennzeichnung und den kürzlichen Zulassungen in Kanada,
      Brasilien, China und Indien verbessert die FDA-Zulassung des cobas®
      TaqScreen MPX Tests, v2.0 die Sicherheitsstandards von Blut- und
      Plasmazentren weltweit. Durch den Einsatz der Real-Time-Mehrfarben-PCR-
      Technologie werden Einzelproben gleichzeitig detektiert und nach [lexicon]HIV[/lexicon], [lexicon]HCV[/lexicon]
      und HBV unterschieden, wodurch das erforderliche Probenvolumen und die
      Durchlaufzeit der Spenderdiagnostik reduziert werden.

      Über den cobas TaqScreen MPX Test, v2.0

      Der cobas® TaqScreen MPX Test, v2.0 ist ein qualitativer In-vitro-Test für
      den direkten Nachweis von RNA des humanen Immunschwächevirus Typ 1 (HIV-1)
      Gruppe M, RNA des HIV-1 Gruppe O, RNA des humanen Immunschwächevirus Typ 2
      (HIV-2), RNA des Hepatitis-C-Virus (HCV) und DNA des Hepatitis-B-Virus (HBV)
      in Humanplasma. Dieser Test ist für den Einsatz beim Screening von Spenden
      von menschlichem Vollblut und Blutbestandteilen in Pools aus 6 Proben sowie
      Plasmaspenden in Pools aus bis zu 96 Proben bestimmt.

      Der Test läuft auf dem vollautomatischen cobas s 201 System, das im
      modularen Design mit gebrauchsfertigen Reagenzien die Effizienz der
      Probenverarbeitung erhöht. Das cobas s 201 System ermöglicht die
      Signaldetektion in vier separaten Kanälen und vereinfacht auf diese Weise
      die gleichzeitige Überwachung von drei verschiedenen Viren (HIV, [lexicon]HCV[/lexicon] und
      HBV) plus einer internen Kontrolle des vollständigen Prozesses. Zusätzlich
      zu [lexicon]HIV[/lexicon], [lexicon]HCV[/lexicon] und HBV umfasst das Menü des cobas s 201 Systems auch Tests für
      das West-Nil-Virus, das Parvovirus B19 (B19V) und das Hepatitis-A-Virus
      (HAV). Alle Blutscreening-Tests von Roche basieren auf der Nukleinsäure-
      Amplifikationstechnologie (NAT), die einen früheren Nachweis von Viren als
      die herkömmliche serologische Diagnostik ermöglicht. Das cobas s 201 System
      bietet ein umfangreiches NAT-Testmenü auf einer einheitlichen
      automatisierten Plattform.

      Über das Blut- und Plasmascreening von Roche

      Roche ist führend im globalen Markt des Blut- und Plasmascreenings mittels
      NAT-Technologie, der auf ein Volumen von fast 800 Millionen Schweizer
      Franken geschätzt wird. Nukleinsäuretests ermöglichen einen früheren
      Nachweis aktiver Virusinfektionen als herkömmliche Antikörper- oder
      Antigentests. Die Roche-Nukleinsäuretests auf Basis der Real-Time-PCR werden
      seit 1998 für das Screening von Blut- und Plasmaprodukten verwendet. Über
      250 Testzentren weltweit nutzen derzeit die automatisierten Systeme von
      Roche für das Blut- und Plasmascreening.

      Medienkontakt:
      F. Hoffmann-La Roche [lexicon]AG[/lexicon]
      Medienstelle Roche-Gruppe
      CH-4070 Basel
      Switzerland
      Email: roche.mediarelations@roche.com
      Tel: 061 688 11 11

      Im Internet recherchierbar unter:
      - swiss-press.com
      - pressemappe.ch
      - help.ch


      Ueber F. Hoffmann-La Roche AG:
      Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist als führendes, forschungsorientiertes
      Unternehmen spezialisiert auf die beiden Geschäfte Pharma und Diagnostics. Als
      weltweit grösstes Biotech-Unternehmen entwickelt Roche klinisch differenzierte
      Medikamente für die Onkologie, Virologie, Entzündungs- und
      Stoffwechselkrankheiten und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche, ein
      Pionier im Diabetesmanagement, ist auch der weltweit bedeutendste Anbieter von
      In-vitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests. Medikamente und Diagnostika,
      welche die Gesundheit, die Lebensqualität und die Überlebenschancen von
      Patienten entscheidend verbessern sind das strategische Ziel der
      personalisierten Medizin von Roche.

      2009 beschäftigte Roche weltweit rund 82000 Mitarbeitende und investierte fast
      10 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung. Der Konzern erzielte
      einen Umsatz von 49,1 Milliarden Franken. Genentech, USA, gehört vollständig zur
      Roche-Gruppe. An Chugai Pharmaceutical, Japan, hält Roche die
      Mehrheitsbeteiligung.

      Pressekontakt:
      Roche

      swiss-press.com/newsflashartikel.cfm?key=1743959
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Sambia: AIDS-Aufklärung via Handy; Angebot für Teenager zeigt Wirkung

      14.01.2015

      Sambia: AIDS-Aufklärung via Handy

      Angebot für Teenager zeigt Wirkung


      Lusaka. 'Zambia U-Report' kann sich vor SMS kaum retten. Durchschnittlich 600 Anfragen pro Tag gehen bei dem HIV/AIDS-Beratungsdienst ein. Die Teenager wollen beispielsweise wissen, ob sie auch ohne die Zustimmung der Eltern einem AIDS-Test machen können. Ein von seinen Freund verunsichertes Mädchen fragt an, ob es stimmt, "dass ich Krebs bekommen kann, wenn wir Kondome benutzen".

      Zambia U-Report füllt eine alarmierend große Informationslücke: Nur ein Drittel der sambischen Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren verfügt über umfangreiche HIV/AIDS-Kenntnisse. Schätzungsweise 100.000 Angehörige dieser Altersgruppe sind [lexicon]HIV-positiv[/lexicon]. Hinzu kommen die vielen Teenager, die gar nicht wissen, dass sie das Virus bereits in sich tragen, was wiederum bedeutet, dass sie die lebensverlängernden antiretroviralen Medikamente nicht einnehmen.

      "Junge Menschen infizieren sich, weil sie nicht über [lexicon]HIV[/lexicon] Bescheid wissen", meint der 21-jährige Bright Kaoma. Er moderiert ein Programm über die Immunschwächekrankheit im 'Panafrican Radio' in der sambischen Hauptstadt Lusaka.

      Innovative Ansätze gefragt

      An einem Samstag brachte die Sendung den O-Ton eines Zwölfjährigen, der den Bedarf an innovativen Ansätzen der HIV/AIDS-Aufklärung besonders gut verdeutlichte. "Wer will schon in eine Klinik gehen, um sich dort über [lexicon]HIV[/lexicon] zu informieren?", fragte der Junge mit Namen Maxwell Simbuna. "Das ist doch langweilig! WhatsApp ist doch viel lustiger!"

      Kulturelle Tabus halten Eltern meist davon ab, mit ihren Kindern über [lexicon]Sex[/lexicon] zu sprechen. Auf einem Treffen, an dem 25 Heranwachsende teilnahmen, gab es nur vier, bei denen dies anders war. In den zwei Jahren, seit U-Report existiert, haben mehr als 49.000 Menschen, in sechs von zehn Fällen junge Männer, den Beratern des Dienstes eine Frage gestellt. Insgesamt sind 105.000 Personen als User registriert.

      U-Report, der auf die Software von BongoHive, dem Innovationszentrum in Lusaka zurückgreift, und vom Weltkinderhilfswerk UNICEF unterstützt wird, deckt derzeit die sambische Hauptstadt und die Industrieregion Copperbelt ab. In Kürze soll der Service landesweit zugänglich sein, wie der Softwareentwickler Andrie Lesa im IPS-Gespräch erklärt. Das Konzept macht bereits außerhalb des Landes Schule. So ist UNICEF derzeit dabei, es in Liberia als Ebola-Informations-Tool einzusetzen.

      Im Callcenter in Lusaka arbeiten 23 Berater in Schichten rund um die Uhr. Doch die Anfragen kommen nicht ausschließlich von Teenagern, sondern auch von Eltern, die sich bei den Experten Rat suchen, um die Fragen ihrer Kinder zum Thema HIV/AIDS beantworten zu können.

      Große Bereitschaft bei Nutzern, sich testen zu lassen

      Wie Umfragen von U-Report zeigen, lassen sich 40 Prozent der User-Gemeinde auf HIV/AIDS testen. Ebenso vielversprechend ist die Bereitschaft, sich an U-Report-Umfragen zu Themen wie Jugend und HIV/AIDS zu beteiligen. Dann gehen bei U-Report sogar um die 1.000 SMS pro Tag ein.

      "Was ich von U-Report lerne, hilft mir, anderen zu helfen", sagt ein junger Mann, der seinen Namen nicht nennen will. Sieben seiner Angehörigen seien HIV-positiv: sein Vater, der wiederum zwei seiner vier Frauen angesteckt habe, und vier seiner Kinder im Alter zwischen drei und 27 Jahren.

      "Für meine jüngeren Geschwister bin ich der Wissensvermittler", betont der 21-Jährige stolz. Er gehört zu den 84 Prozent aller Sambier, die im Besitz von Mobiltelefonen sind. Der Zugang zum Internet in dem Binnenstaat im südlichen Afrika beschränkt sich hingegen auf 14 Prozent. Handys sind somit besonders geeignet, um möglichst viele Menschen zu erreichen.


      afrika.info/newsroom/sambia-aids-aufklaerung-via-handy/
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • HIV in der Schwarzmeerregion Der verborgene Kampf

            
      26.1.2015

      [lexicon]HIV[/lexicon] in der Schwarzmeerregion

      Der verborgene Kampf

      In der Ukraine und anderen Schwarzmeerländern infizieren sich immer mehr Menschen mit [lexicon]HIV[/lexicon]. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim wurden Entzugsprogramme für Drogenabhängige komplett eingestellt.


      Die Kämpfe zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den Separatisten sind jeden Tag in den Nachrichten allgegenwärtig. Doch der Osten der Ukraine ist gleichzeitig auch der Schauplatz einer menschlichen Katastrophe, die im Verborgenen abläuft. Jeder vierte Ukrainer, der HIV-infiziert ist oder an [lexicon]Aids[/lexicon] leidet, lebt in den Regionen Lugansk und Donezk. Die erschreckend hohe Zahl von Neuinfektionen ist nicht allein auf die Kriegsregion im Osten der Ukraine begrenzt - sie betrifft inzwischen die gesamte Schwarzmeerregion. Ein Paradoxon: Während [lexicon]HIV[/lexicon] und [lexicon]Aids[/lexicon] in vielen anderen Weltregionen auf dem Rückzug sind, steigt die Ansteckungsrate entlang eines Krisenbogens, der von Russland und dem Kaukasus über die Ukraine und Bulgarien bis in die Türkei reicht.

      Nichtregierungsorganisationen: Rebellen lassen Drogenabhängige Gräben ausheben

      Zu denen, die die HIV-Ausbreitung im Osten der Ukraine miterleben, gehören die Mitarbeiter der Organisation "HIV/Aids Alliance Ukraine". Seit mehr als 14 Jahren ist die Organisation bei der Aids-Bekämpfung in der Ukraine tätig. Aber wegen des Krieges ist unklar, wie es mit ihren Projekten in Lugansk und Donezk weitergeht - ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem dort immer mehr Drogenabhängige Ausgabestellen für saubere Spritzen aufsuchen. Drogenabhängige in den Kriegsgebieten werden aber von den prorussischen Rebellen vollends ins gesellschaftliche Abseits gedrängt.

      Nichtregierungsorganisationen berichten davon, dass die Rebellen Drogenabhängige regelrecht rekrutieren, um Gräben für die Soldaten auszuheben. Gleichzeitig fliehen immer mehr Abhängige nach Charkiw und Kiew, um sich dort mit Ersatzdrogen wie Methadon einzudecken.

      Aus den offiziellen Statistiken der Behörden in der Region ergibt sich, dass die HIV-Ansteckungsrate steigt. Doch damit nicht genug: Auch die Zahl der Neuinfektionen bei Syphilis und Tuberkulose werde zunehmen, prophezeit Pavel Skala von der Organisation "Alliance Ukraine".

      Methadon-Programm auf der Krim wurde beendet

      Während die Organisation ihre Arbeit im Osten der Ukraine immerhin noch fortsetzen kann, wurden die Entzugsprogramme für Drogenabhängige auf der von Russland besetzten Krim ganz eingestellt. Nach der Annexion der Schwarzmeerhalbinsel im vergangenen März hat Russland auf der Krim die Programme mit Ersatzdrogen wie Methadon oder Buprenorphin beendet - mit der fatalen Folge, dass einige der Abhängigen wieder auf Drogen wie Heroin zurückgreifen. Betreuer schätzen, dass seither 30 Menschen an den Folgen einer Überdosis oder an Herzversagen gestorben sind. "Die Verweigerung von Methadon auf der Krim und den von den Separatisten besetzten Gebieten in der Ukraine bedeutet für viele Menschen ein Risiko, sich mit [lexicon]HIV[/lexicon] zu infizieren", sagt Robert Heimer von der Yale School of Public Health.

      Russland verfolgt strikten Kurs gegenüber Drogenabhängigen - mit fatalen Folgen

      Was sich auf der Krim seit einigen Monaten im kleinen Maßstab beobachten lässt, hat in Russland in den letzten Jahren die Ausmaße einer regelrechten HIV-Epidemie angenommen. Inzwischen leben etwa 560 von 100000 Menschen in Russland mit [lexicon]HIV[/lexicon] oder [lexicon]Aids[/lexicon]. Von allen Staaten im Umkreis um das Schwarze Meer ist Russland am stärksten von [lexicon]HIV[/lexicon] und [lexicon]Aids[/lexicon] betroffen. Russland wird im Umgang mit der HIV-Epidemie die harte Linie gegenüber Drogenabhängigen zum Verhängnis. Süchtige müssen nämlich erst ihren Drogen abschwören, bevor sie Hilfe vom Staat erhalten. In westlichen Ländern gibt der Heroin-Ersatzstoff Methadon Abhängigen dagegen die Möglichkeit, der Drogenszene den Rücken zu kehren und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Anders in Russland: Hier ist Methadon als Medikament verboten.

      Methadon sei ebenso wie Heroin ein Suchtstoff, argumentieren die Gesetzgeber. Die Folgen sind verheerend: Da der Einsatz von Methadon, das oral eingenommen wird, nicht gefördert wird, teilen Heroin-Abhängige weiterhin ihre verunreinigten Spritzen miteinander. Im vergangenen Jahr wurde bei den in Russland registrierten HIV-Neuinfektionen in 58 Prozent der Fälle die gemeinsame Benutzung verunreinigter Spritzen von Heroin- und "Krokodil"-Abhängigen als Grund angegeben. "Krokodil" ist ein lebensgefährlicher Heroin-Ersatz auf Codein-Basis, von dem Tausende in Russland abhängig sind.

      Millionen für NGOs in der Ukraine

      In der Ukraine stellt sich die Lage aus der Sicht der Abhängigen besser dar. Hier kümmern sich Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen, die mit Millionenbeträgen von ausländischen Geldgebern unterstützt werden, um die Süchtigen. In der Ukraine erhalten 8000 Patienten eine Therapie mit Ersatzstoffen wie Methadon. Die Hälfte von ihnen ist [lexicon]HIV-positiv[/lexicon]. Ukrainische Experten gehen davon aus, dass die Methadon-Programme wesentlich dazu beigetragen haben, die HIV-Ausbreitung zu drosseln.

      In Russland geht der Staat trotz der guten Erfahrungen im Nachbarland einen anderen Weg bei der HIV-Bekämpfung. Hier gelten Abstinenz, ein gesunder Lebensstil und Sport als entscheidender Schlüssel für die Bekämpfung des Virus. David Wilson, der bei der Weltbank das Aids-Programm leitet, hält diesen Ansatz für falsch: "Nach den internationalen Erfahrungen gibt es vor allem drei Maßnahmen, die Russland dabei helfen würden, die Epidemie in den Griff zu bekommen: die Versorgung mit sauberen Spritzen, eine Substitutionstherapie und eine Behandlung von HIV-Infizierten." Allerdings dürfte eine Umsetzung derartiger Ratschläge am mangelnden politischen Willen in Russland scheitern. "Leider sind all diese Gegenmaßnahmen wegen des politischen Widerstands in Russland zum Scheitern verurteilt", meint der Epidemiologe Robert Heimer von der Yale School of Medicine.

      Ungeschützter [lexicon]Sex[/lexicon] als Hauptursache für Neuinfektionen in Moldau

      Es liegt aber nicht allein am Drogenkonsum, wenn sich das HI-Virus rund ums Schwarze Meer rasant verbreitet. In der Ukraine und in Moldau gilt inzwischen ungeschützter [lexicon]Sex[/lexicon] als Hauptursache für die Neuinfektionen. "Die Leute haben irrtümlich geglaubt, dass [lexicon]HIV[/lexicon] nur etwas mit Drogen zu tun hat", erzählt Roma, ein Mitarbeiter in einem Beratungszentrum für HIV-Infizierte in der moldawischen Hauptstadt Chisinau. "Heute haben wir mehr Demokratie und mehr Freiheit. Dank des Internet ist es viel einfacher geworden, einen Partner zum [lexicon]Sex[/lexicon] für zwei oder drei [lexicon]Tage[/lexicon] zu finden." Obwohl die Benutzung von Kondomen in der Öffentlichkeit immer wieder propagiert wird, wird dies nicht immer beherzigt.

      Der Ukraine droht nun eine Kürzung der Gelder aus dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von [lexicon]Aids[/lexicon], Tuberkulose und Malaria, der wichtigsten Quelle zur HIV-Bekämpfung rund ums Schwarze Meer. Die Gelder aus dem Fonds, der in einem Zeitraum von drei Jahren 14,8 Milliarden US-Dollar zur Verfügung hat, sollen künftig vermehrt auf der südlichen Hemisphäre zum Einsatz kommen.

      "Der Fonds gruppiert uns jetzt als Land mit überwiegend mittleren Einkommen ein und stellt uns auf einer Stufe mit anderen Staaten in Lateinamerika und Asien - aber dabei wird die jüngste Krise auf der Krim und der Konflikt im Osten der Ukraine gar nicht berücksichtigt", kritisiert Pavel Skala von "Alliance Ukraine". Voraussichtlich wird der Globale Aids-Fonds 2017 seine jährliche Zuweisung an die Ukraine von 57 Millionen US-Dollar auf 27 Millionen Dollar kürzen.



      Der Artikel entstand mit der Unterstützung des "Award for Best Initiatives of European Online Investigative Journalism" und des "Robert Schuman Centre for Advanced Studies" in Florenz.

      tagesspiegel.de/weltspiegel/hi…rgene-kampf/11282424.html
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Weniger HIV-Infektionen in Österreich

      31.1.2015

      Weniger HIV-Infektionen in Österreich

      Der Rückgang betraf laut dem Department für Virologie der MedUni Wien vor allem Wien und die Steiermark.


      Im Jahr 2014 sind in Österreich 403 HIV-Infektionen neu diagnostiziert worden. Das waren deutlich weniger als in den vorangegangenen Jahren. Der Rückgang betraf laut dem Department für Virologie der MedUni Wien vor allem Wien und die Steiermark, schrieb Expertin Elisabeth Puchhammer-Stöckl in der neuen Virusepidemiologischen Information.

      2013 waren in Österreich 481 Neudiagnosen einer HIV-Infektion gestellt worden, im Jahr 2012 waren es 523 gewesen. Die Virologin schrieb dazu: "Diese Entwicklung ist erfreulich, aber wie immer muss man berücksichtigen, dass die Zahl der Neudiagnosen nicht notwendigerweise die HIV-Neuinfektionen in diesem Jahr widerspiegelt."

      Die Daten entsprechen bei derzeit 8,47 Millionen Einwohnern in Österreich einer Rate von 4,8 neudiagnostizierten HIV-Infektionen pro 100.000 Einwohner. Im Jahr 2013 war diese Rate höher (5,7) und lag damit genau im Durchschnitt der Neudiagnoserate in der EU. Deutlich höhere Raten wurden vom Europäischen Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC/Stockholm) für Estland, Lettland, Portugal und Belgien gemeldet und deutlich niedrigere für die Slowakei und Kroatien angegeben.

      Allerdings werden die Zahlen offenbar nicht auf gleicher Basis erhoben und gemeldet, was Rückschlüsse nur unter Vorsicht erlaubt. "Der ECDC-Bericht für die EU-Länder und das Jahr 2013 dokumentiert 29.157 HIV-Neudiagnosen. Auf Basis der gemeldeten Daten war der häufigste Infektionsweg (42 Prozent der Fälle) die sexuelle Übertragung bei MSM ("men who have sex with men")", so die Virologin.

      An zweiter Stelle stand die heterosexuelle Übertragung, die bei etwa 32 Prozent der Neudiagnosen 2013 als Infektionsursache angegeben wurde. In manchen Staaten - zum Beispiel in Griechenland, Litauen und Rumänien - sind bis zu 35 Prozent der HIV-infektionen durch intravenösen Drogenkonsum verursacht. Das gibt einen Hinweis darauf, wie katastrophal die Situation der Drogenabhängigen dort sein muss. HIV-Infektion in dieser Personengruppe treten vor allem durch "Spritzentausch" bei Nichterhältlichkeit von Einmalspritzen bzw. Nichtvorhandensein von Spritzentauschprogrammen auf.

      In Österreich war im Jahr 2014 bei 360 der 403 neudiagnostizierten HIV-Infektionen das Geschlecht der Betroffenen bekannt. Davon waren 287 Männer (79,7 Prozent) und 73 Frauen (20,3 Prozent) und somit 3,9 Mal mehr Männer als Frauen betroffen.

      Ein Problem in der gesamten EU stellen Erstdiagnosen von HIV-Infektionen erst in einem Spätstadium der Immunschwäche dar. Das ist bei knapp 50 Prozent der Fälle gegeben. So lag im EU-Durchschnitt in 47 Prozent eine späte Diagnose vor, die mit einer Zahl von weniger als 350 CD4-positiven Zellen pro Kubikmillimeter Blut charakterisiert ist. Bei einem Viertel der Fälle ist die Immunschwäche mit weniger als 200 dieser T-Helfer-Immunzellen noch weiter fortgeschritten.

      "Ein besonders großer Anteil dieser spät diagnostizierten Fälle befand sich unter den heterosexuell erworbenen HIV-Infektionen sowie unter den über 50 jährigen Personen", schrieb die Expertin. Das weise darauf hin, dass das Risikobewusstsein für HIV-Infektionen generell immer noch viel zu gering sei.

      Isabell Eibl, Leiterin der Abteilung Prävention der Aids Hilfe Wien, hat zu diesem Problem Mitte November vergangenen Jahres gegenüber der APA erklärt: "Auch Österreich ist hier kein 'Ausreißer' im positiven Sinn. Bei etwa 50 Prozent der positiven HIV-Tests handelt es sich um Spätdiagnosen. Die Zahl der CD4-positiven Zellen liegt dann bei unter 350 pro Kubikmillimeter Blut (etwa die Hälfte bis ein Drittel der Normwerte; Anm.). Bei 22 Prozent der Betroffenen ist das Immunsystem bei der Diagnosestellung mit weniger als 200 CD4-positiven Zellen schon sehr geschwächt." Die Zahl der Zellen, die primär von den HI-Viren angegriffen werden, gelten als wichtiges Kriterium für die Einschätzung des Zustandes der Infizierten.

      In Wien wurden vergangenes Jahr 210 HIN-Neudiagnosen gestellt. In Niederösterreich und Salzburg waren es je 27, in der Steiermark 39, in Oberösterreich 33, 32 gab es in Tirol. Je 17 bestätigte Neuinfektionen wurden in Kärnten und Vorarlberg erfasst, eine schließlich im Burgenland.

      kleinezeitung.at/s/chronik/oes…Infektionen-in-Osterreich
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Test auf HIV und Syphilis

      5.2.2015

      Test auf [lexicon]HIV[/lexicon] und Syphilis

      Smartphone-"Minilabor" soll Leben retten

      Ein Tropfen Blut genügt. US-Forscher haben einen Smartphone-Aufstecker entwickelt, der zuverlässige HIV- und Syphilis-Tests liefert. Der Preis des Geräts kommt einer medizinischen Revolution gleich.


      Eine neue Smartphone-Erweiterung hat US-Wissenschaftlern zufolge das Potential für eine medizinische Revolution. Dabei handelt es sich um ein kleines Kästchen, das zuverlässig HIV- und Syphilis-Diagnosen stellen soll. Die New Yorker Columbia Universität hat eine entsprechende Studie im Magazin "Science Translational Medicine" veröffentlicht.

      Dort werden auch die Vorteile des Geräts beschrieben. Die Herstellungskosten liegen bei 34 US-Dollar. Eine herkömmliche Standardausrüstung für Bluttests kostet dagegen mehr als 18.000 Dollar. Das Gerät funktioniert auf denkbar einfache Weise. Der Benutzer legt einen Finger auf eine Einweg-Kassette. Dort wird etwas Blut entnommen und analysiert. Die ganze Prozedur dauert lediglich 15 Minuten, das Smartphone liefert die nötige Energie über den Akku.

      Der Autor der Studie, Samuel Sia, wies daraufhin, dass das Gerät bereits erfolgreich in Afrika getestet wurde. Zwar habe es einige falsch positive HIV- und Syphilis-Diagnosen gegeben, diese seien jedoch nicht in dramatisch hoher Anzahl vorgekommen. Ohnehin würde jede positive Diagnose noch einmal mit einem speziellen Test überprüft werden. "Unsere Arbeit zeigt, dass es möglich ist, eine immunologische Untersuchung in Laborqualität mit einem Smartphone-Zubehörteil durchzuführen", so Sia.

      Der Professor für Medizintechnik und seine Kollegen hoffen, dass große Organisationen wie die World Health Organisation das Gerät kaufen und es in Regionen einsetzen, in denen [lexicon]HIV[/lexicon] und Syphillis weit verbreitet sind. Vor allem im Umgang mit schwangeren und mit dem HI-Virus infizierten Frauen könnte die Kassette extrem hilfreich sein.

      n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d…r--soll-leben-retten.html
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    • Brasilien bekämpft AIDS mit gefälschten Profilen auf Dating-Websites

      12.2.2015





      Brasilien bekämpft AIDS mit gefälschten Profilen auf Dating-Websites





      Laut einer aktuellen Studie des Gesundheitsministeriums wissen 94% der
      brasilianischen Bevölkerung, dass man mit einem [lexicon]Kondom[/lexicon] Schwangerschaft
      und Krankheiten wie [lexicon]Aids[/lexicon] (Acquired Immune Deficiency Syndrome)
      verhindern kann. 45% gaben zu, dass sie in den letzten 12 Monaten
      allerdings ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten und auf ein
      "Camisinha" (Präservativ) verzichteten. Während des Karnevals, der ab
      kommenden Freitag (13.) das größte Land Südamerikas für fünf [lexicon]Tage[/lexicon] lähmen
      wird, hat die brasilianische Regierung rund 70 Millionen kostenlose
      Kondome im ganzen Land verteilt. Bei verschiedenen laufenden
      Maßnahmen/Aktionen streute Brasília in den vergangenen fünf Jahren 2,2
      Milliarden Hüllen aus vulkanisiertem Kautschuk unter das Volk.





      Im Kampf gegen [lexicon]Aids[/lexicon] hat die Regierung nun eine weitere große
      AIDS-Aufklärungskampagne gestartet und dabei zu ungewöhnlichen Maßnahmen
      gegriffen. Das Ministerium erstellte auf zwei der beliebtesten
      Dating-Anwendungen ein Portfolio von fünf gefälschte Nutzer-Profilen
      (zwei Frauen, drei Männer) mit dem Ziel, die jüngere Bevölkerung über
      die Bedeutung der Verwendung von Kondomen zu sensibilisieren.





      Die gefälschten Profile luden den "Suchenden" zu ungeschützten [lexicon]Sex[/lexicon] ein.
      Wollte der interessierte Benutzer den Anbieter kontaktieren, erhielt er
      eine offizielle Nachricht aus dem Ministerium für Gesundheit und wurde
      zum praktizieren von [lexicon]Safer Sex[/lexicon] aufgerufen. Laut den Behörden klickten
      seit Ende Januar, als das Projekt begann, fast 20.000 Menschen auf eines
      dieser gefälschte Profile.


      http://latina-press.com/news/193308....ilen-auf-dating-websites/
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Thailand erlaubt Kondom-Verkauf am Schulhof

      17.2.2015





      Thailand erlaubt Kondom-Verkauf am Schulhof





      Bisher versuchte Thailand, seine Jugend mit allen Mitteln von
      körperlicher Liebe abzuhalten. Nun gehen die Behörden auf Gegenkurs und
      erlauben an Schulen indirekt den Verkauf von Kondomen, berichtete die
      thailändische Zeitung "The Nation" am Dienstag.






      "Wir werden der Aufstellung von Kondomautomaten an den Schulen nicht
      widersprechen, an denen die zuständigen Parteien und örtlichen Gemeinden
      dies für notwendig halten", zitiert das Blatt den Generalsekretär der
      thailändischen Bildungskommission, Kamol Rodklai.





      Zuvor hatte die Behörde die Aufstellung von Automaten verweigert, um
      Teenager nicht zum Geschlechtsverkehr zu ermutigen. Zum Valentinstag
      hatte die Regierung zudem in einer Kampagne Teenager ermahnt, keinen [lexicon]Sex[/lexicon]
      zu haben.





      Thailand hat weltweit eine der höchsten Quoten bei
      Teenager-Schwangerschaften. Laut einer Statistik des
      Gesundheitsministeriums bekommen jedes Jahr 54 von 1.000 Mädchen
      zwischen 15 und 19 Jahren ein Kind.



      heute.at/love/erotik/art23700,1127049
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Kampagne soll Aids-Stigma überwinden

      17.02.2015





      Kampagne soll Aids-Stigma überwinden





      [lexicon]Aids[/lexicon] ist die häufigste Todesursache bei Jugendlichen in Afrika und die
      zweithäufigste weltweit. Eine neue UN-Kampagne rückt nun die 15- bis
      19-Jährigen in den Mittelpunkt: Sie soll infizierten Teenagern Hoffnung
      auf ein normales Leben geben.






      Tshepo Ngoato ist seit Geburt [lexicon]HIV-positiv[/lexicon] und strotzt doch voll
      erwartungsfroher Lebensfreude. "Ich baue mein Unternehmen auf, dann will
      ich heiraten und Kinder haben", sagt der 23-Jährige Südafrikaner.
      Infizierte Männer können unter anderem mit Hilfe einer künstlichen
      Befruchtung Kinder zeugen, ohne die Frau oder das Kind anzustecken.





      Ngoato gehört zu einer wachsenden Minderheit von jungen Erwachsenen in
      Südafrika, die offen mit der Krankheit umgehen, um gegen die
      gesellschaftlichen Vorurteile gegen HIV-Positive anzukämpfen.





      2,1 Millionen Jugendliche [lexicon]HIV-positiv[/lexicon]





      Dass er [lexicon]HIV-positiv[/lexicon] ist, erfuhr Ngoato erst, als er mit 13 Jahren wegen
      Tuberkulose in Lebensgefahr schwebte und in ärztliche Behandlung kam.
      "Die Leute müssen sich testen lassen, sonst kann es schnell schief
      gehen", sagt Ngoato. Das ist auch Ziel einer am Dienstag in Nairobi
      vorgestellten neuen Kampagne der Vereinten Nationen.





      Sie will Jugendliche früher sensibilisieren, denn die
      Immunschwächekrankheit [lexicon]Aids[/lexicon] ist bei 15- bis 19-Jährigen in Afrika die
      häufigste Todesursache. Von Neuinfektionen sind besonders junge Frauen
      betroffen. In Südafrika beispielsweise infizierten sich UN-Angaben
      zufolge 2013 pro Woche etwa 860 Mädchen mit [lexicon]HIV[/lexicon] aber nur 170 Jungen.
      Insgesamt gelten 2,1 Millionen Jugendliche weltweit als [lexicon]HIV-positiv[/lexicon],
      etwa 120.000 starben 2013 an den Folgen von [lexicon]Aids[/lexicon].





      Die 19-jährige Zandile Ndlovu fand vor fünf Jahren raus, dass sie sich
      bei der Geburt bei ihrer Mutter angesteckt hatte. "Ich war so wütend",
      sagt sie. Zunächst hatte sie Panik und dachte, ihr Leben wäre damit
      vorbei und sie würde nie eine Familie gründen können.





      "Es ist nicht das Ende der Welt"





      Doch ihre Mutter überzeugte sie, dass sie dank der antiretroviralen
      Medikamente ein ganz normales Leben bis ins hohe Alter haben könnte.





      "Es ist nicht das Ende der Welt. Wieso sollten wir uns deswegen
      verstecken?" fragt Zandile, die mit ihrer Mutter und einer jüngeren
      Schwester im Township Soweto südwestlich von Johannesburg lebt. "Andere
      Leute haben Diabetes, das ist schlimmer als [lexicon]HIV[/lexicon]", sagt Ndlovu trotzig.
      Allerdings können bei Aids-Medikamenten Nebenwirkungen wie Übelkeit und
      Erbrechen auftreten.





      Ndlovu und Ngoato wollen beide gegen das Stigma ankämpfen, das viele
      Jugendliche in Afrika weiter davon abhält, sich testen zu lassen oder
      ärztliche Hilfe zu suchen. Zudem fehlt jungen, oftmals aus ärmlichen
      Verhältnissen stammenden Frauen, Wissen und Selbstbewusstsein, beim
      Geschlechtsverkehr auf die Verwendung von Kondomen zu bestehen.





      Das ist ein Grund für die vergleichsweise hohe Infektionsrate bei jungen
      Frauen. Zudem können bei ihnen kleine oft unbemerkte Verletzungen der
      noch relativ dünnen Schleimhaut dazu führen, dass sie sich beim
      heterosexuellen Geschlechtsverkehr leichter als Männer mit [lexicon]Aids[/lexicon]
      infizieren.





      Vor allem junge Frauen betroffen





      Zwei Drittel der etwa 250.000 Neuinfektionen im Jahr 2013 entfielen auf
      junge Frauen. Die Welt müsse sich gegen diese "moralische
      Ungerechtigkeit" mobilisieren, fordert der Direktor des UN-Programms
      gegen [lexicon]Aids[/lexicon] (UNAIDS), Michel Sidibé.





      Bislang konzentrierte sich die Aids-Bekämpfung stark darauf, eine
      Übertragung des Virus bei der Geburt zu verhindern. Die neue Kampagne
      verschiedener UN-Organisationen unter dem Motto "All In" ist
      gleichermaßen ein Eingeständnis, dass dem Aids-Problem bei Jugendlichen
      bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. "Wir müssen die
      Jugendlichen erreichen", sagt Unicef-Direktor Anthony Lake. Die 15- bis
      19-Jährigen sind die einzige Alterskohorte, in der die Zahl der
      Aids-bedingten Todesfälle nicht zurückgeht.





      Die neue Kampagne hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Durch bessere
      Kooperation der verschiedenen Hilfsorganisationen, einer Neuausrichtung
      von Programmen und gezielten Informationskampagnen soll die Zahl der
      Neuinfektionen bei Jugendlichen bis 2020 um drei Viertel zurückgehen,
      die Zahl der Todesfälle soll um 65 Prozent reduziert werden.





      Antiretrovirale Medikamente werden in manchen afrikanischen Staaten
      umsonst von der Regierung zur Verfügung gestellt, wie etwa in Südafrika,
      wo 15 Prozent aller weltweit HIV-positiven Jugendlichen leben. Doch
      genauso wichtig ist es, für ein Ende der Stigmatisierung von
      HIV-Positiven zu kämpfen, sagt Lebo Ramafoko vom Soul City Institut für
      Gesundheitskommunikation in Johannesburg.





      Sie hofft, dass Stimmen wie die von Ndlovu und Ngoato helfen werden, die
      Tabus der sozial konservativen Gesellschaft aufzubrechen. "Wir können
      die Aids-Epidemie nicht mit Medikamenten besiegen, wir brauchen sozialen
      Wandel und eine Veränderung der Mentalität."





      science.orf.at/stories/1754142/
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Durchbruch im Kampf gegen HIV

      19.2.2015





      Durchbruch im Kampf gegen [lexicon]HIV[/lexicon]





      Forscher finden Schutz gegen Aids-Infektion in Affen





      Paris. Bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Aids-Virus [lexicon]HIV[/lexicon] haben
      Wissenschaftler einen wichtigen Fortschritt erzielt. Ein von ihnen
      entwickelter Wirkstoff schützte Makaken bei Versuchen monatelang vor
      einer Infektion mit einer bei Affen verbreiteten Version des HI-Virus.






      Das wurde in neuen Studie im britischen Fachmagazin "Nature"
      veröffentlicht. "Wir zeigen einen Weg auf, wie ein lebenslanger,
      impfähnlicher Schutz vor [lexicon]HIV[/lexicon] 1 erreicht werden kann", erklärte
      Studienleiter Michael Farzan vom Scripps Research Institute im
      US-Bundesstaat Florida. Im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit [lexicon]Aids[/lexicon]
      gilt die Suche nach einem Impfstoff gegen [lexicon]HIV[/lexicon] als zentral - ein wirklich
      schützender Wirkstoff wurde aber bislang nicht gefunden, unter anderem
      wegen der Mutationen des HI-Virus. Herkömmliche Impfungen setzten auf
      die Bildung von Antikörpern gegen Viren im menschlichen Körper.





      Die Wissenschaftler um Farzan gingen aber einen anderen Weg: Ihr eCD4-Ig
      genannter Wirkstoff imitiert Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in
      Zellen einzudringen. Die nachgestellten Rezeptoren docken an das Virus
      an, das daraufhin den Prozess zum Eindringen in eine Körperzelle
      einleitet. Da das Virus diesen Schritt nur einmal unternehmen kann, ist
      es fortan blockiert - und kann nicht mehr in eine Zelle eindringen. Die
      Wissenschaftler verglichen den Vorgang damit, dass eine Tür
      zugeschlossen und der Schlüssel weggeworfen wird.





      Der Wirkstoff biete einen "sehr, sehr starken Schutz", schrieb Farzan
      der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem über 40 Wochen laufenden Experiment
      erhielten vier Rhesusaffen den Wirkstoff und wurden dann mit dem
      HIV-ähnlichen SHIV infiziert. Das Virus konnte den Tieren nichts
      anhaben, obwohl ihre Viren-Dosis vier Mal so stark war wie die, die bei
      anderen Affen zu einer Infektion führte.





      Nach Farzans Angaben sollen bei einer Fachkonferenz in der kommenden
      Woche noch weitergehende Studienergebnisse vorgestellt werden. Demnach
      bot der neue Wirkstoff auch ein Jahr nach seiner Verabreichung einen
      Schutz vor einer acht- bis 16-fach erhöhten Virendosis. Der
      Wissenschaftler betonte aber, dass noch zahlreiche weitere Versuche mit
      Tieren und später Menschen notwendig seien.





      UN-Schätzungen zufolge haben sich seit 1981 rund 78 Millionen Menschen
      mit dem HI-Virus infiziert, das die Immunabwehr des menschlichen Körpers
      zerstört. 39 Millionen Menschen starben an den Folgen von [lexicon]Aids[/lexicon].





      Quelle: AFP





      http://www.rp-online.de/leben/gesun....-verhindert-aid-1.4886655
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Truvada - eine Pille schützt vor HIV

      26.2.2015





      Truvada - eine Pille schützt vor [lexicon]HIV[/lexicon]





      Eine Pille, die vor [lexicon]HIV[/lexicon] schützt, wirkt - nicht nur im Labor, sondern
      auch unter realen Bedingungen. Das haben britische Forscher in einer
      Studie mit 545 homosexuellen Männern herausgefunden. Eine Einschränkung
      gibt es jedoch: Komplett schützt Truvada, so heißt das neue Medikament,
      nicht.


      Eine Truvada-Pille vor und nach dem [lexicon]Sex[/lexicon] reduziert HIV-Ansteckungsgefahr





      Wenn die Männer vor und nach dem [lexicon]Sex[/lexicon] die Pille nahmen, reduzierte sich
      ihr Risiko [lexicon]HIV[/lexicon] zu bekommen um 86 Prozent, so das Ergebnis der kürzlich
      veröffentlichten Studie. Die Studie "gibt erste Hinweise, dass diese
      Therapie für homosexuelle Männer mit riskantem Sexualverhalten sehr
      effektiv ist", sagt Jonathan Mermin, Direktor der Abteilung für [lexicon]HIV[/lexicon] und
      [lexicon]Aids[/lexicon] des US Centers for Disease Control and Prevention.





      Die Forscher waren speziell an der Schutzwirkung für Männer, die viele
      wechselnde Sexualpartner haben, interessiert: Probanden mussten in den
      letzten 90 Tagen mit mindestens 10 unterschiedlichen Partnern verkehrt
      haben. Die Teilnehmer wurden bei der Studie im Zufallsprinzip zwei
      Gruppen zugeordnet. Die einen bekamen Truvada sofort, die anderen erst
      nach einem Jahr. In der Gruppe, die sofort das Präparat bekam, gab es 3
      HIV-Infektionen, in der anderen waren es 19.





      Truvada wird in den USA bereits viel genutzt





      Truvada wird in den USA bereits regulär genutzt. Im Jahr 2012 empfahl es
      die US Food and Drug Administration als erste Pille zur HIV-Prävention
      für Hochrisikogruppen. Die meisten Krankenversicherungen zahlen dort
      bereits für das Präparat. Es ist jedoch nicht frei von Nebenwirkungen:
      Es erhöht den Laktatgehalt im Blut, was zu einer Laktatazidose führen
      kann. Einem schockähnlichen Zustand mit Nierenversagen. Auch belastet es
      die Leber sehr stark.





      Experten sind von dem aktuellen Ergebnis trotzdem begeistert, weil es
      eine ihrer Sorgen vertreibt: Funktioniert Truvada auch im Alltag oder
      vergessen Nutzer, es zu nehmen? Das würde die Wirksamkeit erheblich
      einschränken. "Diese Ergebnisse sind extrem aufregend und zeigen, dass
      Prophylaxe auch unter realen Bedingungen hoch effektiv bei der
      HIV-Prävention ist", sagt Sheena McCormack, Epidemiologin am University
      College London und Leiterin der Studie. Es ist die erste Studie dieser
      Art.





      In Deutschland ist Truvada bislang noch nicht zugelassen, ein Arzt kann
      es jedoch auf Privatrezept verschreiben. Der Patient muss dann die
      Kosten selber tragen, die in Deutschland im Moment bei 800 Euro im Monat
      liegen.





      http://www.praxisvita.de/truvada-ei....schuetzt-vor-hiv/gn/14175





      http://www.huffingtonpost.de/2015/0....gegen-aids_n_6750720.html














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      "Leide mit einem Lächeln"
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    • In Afrika häufiges HI-Virus wird von Gorillas übertragen

      3.3.2015





      In Afrika häufiges HI-Virus wird von Gorillas übertragen





      Montpellier. Eine in Afrika verbreitete Variante des Aids-Virus wurde
      ursprünglich von Gorillas auf Menschen übertragen. Das zeigt eine
      internationale Studie, die in den "Proceedings" der US-Akademie der
      Wissenschaften ("PNAS") erschienen ist.





      Die tödliche Immunschwäche-Krankheit [lexicon]Aids[/lexicon] wird durch die Viren HIV-1 und
      HIV-2 übertragen. Beide Erreger stammen von Varianten des SI-Virus
      (Simian Immunodeficiency Virus) ab, das in Afrika unter verschiedenen
      Primaten verbreitet ist. "Mindestens 40 verschiedene Affenarten tragen
      Viren, die mit [lexicon]HIV[/lexicon] verwandt sind", sagt Prof. Frank Kirchhoff von der
      Universitätsklinik Ulm. Die häufigste und aggressivere Form des
      Aids-Virus, HIV-1, teilt sich in vier Gruppen auf: M, N, O und P. Jede
      dieser Gruppen steht für eine voneinander unabhängige Übertragung des
      Virus vom Affen auf den Menschen.





      Infektionen mit der zweithäufigsten HIV-1-Gruppe O kommen vor allem in
      West- und Zentralafrika vor, es sind jedoch auch einige Fälle außerhalb
      Afrikas bekannt. Die Wissenschaftler untersuchten nun, woher die
      unterschiedlichen HIV-1-Viren kommen. Für die beiden HIV-1-Gruppen O und
      P wurde eine Übertragung von Gorillas auf den Menschen vermutet
      -eindeutig waren die Anfänge hier jedoch noch nicht geklärt.





      Zur Beantwortung dieser Frage untersuchten die Forscher Kot von Gorillas
      in der Demokratischen Republik Kongo, in Gabun, Kamerun und Uganda.
      Hinweise für eine Infektion mit dem SI-Virus fanden die Forscher nur an
      vier Entnahme-Stellen, die alle im Süden Kameruns liegen. Alle positiven
      Proben stammten von Westlichen Flachlandgorillas. Weitere genetische
      Untersuchungen zeigten, dass die Gorilla-Viren ursprünglich von
      Schimpansen kommen -und es bislang nur Beweise für eine einzige
      Übertragung zwischen diesen beiden Primaten-Gattungen gibt.





      Prof. Kirchhoff schätzt die Qualität der Studiendaten als sehr gut ein.
      "Wenn man weiß, wo die Übertragung stattgefunden hat und wo Tiere
      infiziert sind, kann man bessere Vorsichtsmaßnahmen treffen, um weitere
      Infektionen zu verhindern."





      http://www.abendblatt.de/ratgeber/w....Gorillas-uebertragen.html





      http://www.focus.de/gesundheit/vide....-menschen_id_4512781.html
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Aids-Hilfe: Bei Frauen viele HIV-Spätdiagnosen

      11.3.2015
      Aids-Hilfe: Bei Frauen viele HIV-Spätdiagnosen
      Berlin (dpa) - Viele Frauen in Deutschland denken nach Angaben der Deutschen Aids-Hilfe zu selten an die Möglichkeit einer HIV-Infektion.


      Auch viele Ärzte legten Frauen trotz deutlicher Symptome nicht häufig genug einen [lexicon]HIV-Test[/lexicon] nahe, teilte die Organisation mit. Dadurch werde die Krankheit oft erst sehr spät erkannt. Manche litten daher bei der Diagnose schon unter dem Vollbild der Krankheit.
      [lexicon]Aids[/lexicon] ist weltweit die Haupttodesursache für Frauen im gebärfähigen Alter, wie das Aktionsbündnis gegen [lexicon]Aids[/lexicon] mitteilte. Frauen und Mädchen hätten in vielen Regionen keine sexuelle Selbstbestimmung - dies behindere auch den Schutz vor dem Erreger. Außerdem hätten etwa zwei Drittel der HIV-infizierten Schwangeren keinen Zugang zu Medikamenten, die das Risiko einer Übertragung von der Mutter auf das Kind fast vollständig verhindern können. Das Aktionsbündnis gegen [lexicon]Aids[/lexicon] hat nach eigenen Angaben mehr als 100 Mitgliedsorganisationen.
      Bei Frauen in Deutschland sind die oft späten Diagnosen ein Problem «Ich habe nie daran gedacht, dass es [lexicon]HIV[/lexicon] sein könnte», sagt zum Beispiel eine 51-Jährige aus Hamburg. «Ich führe ein gesundes Leben, esse morgens meine Hirse mit Blaubeeren, gehe dann zum Chor. Ich fühlte mich nicht irre gefährdet.» Doch dann bekam sie einen hartnäckigen Husten, wachte nachts schweißgebadet auf. Als sie kaum noch Luft bekam, vermutete eine Lungenärztin ein Karzinom und schickte ihre Patientin in eine Klinik. Die Diagnose lautete auf Pneumocystis-Pneumonie. Verursacher dieser Lungenentzündung ist ein Pilz, der besonders häufig bei Menschen mit Immundefekt auftritt - zum Beispiel Aids-Kranken. Erst da machten die Ärzte einen [lexicon]HIV-Test[/lexicon]. Das Ergebnis: Es war [lexicon]Aids[/lexicon] - und das Immunsystem kurz vor dem Kollaps.
      In der Regel werden Frauen nur während einer Schwangerschaft auf [lexicon]HIV[/lexicon] getestet. Sonst sei das Thema für sie oft weit weg, berichtet Armin Schafberger, Referent für Medizin und Gesundheitspolitik bei der Aids-Hilfe. Dabei unterschätzten sie zum Beispiel das HIV-Risiko bei Urlaubsflirts und bei heterosexuellen Partnern. Auch Ärzte vermieden oft das Tabuthema [lexicon]Sex[/lexicon]. Bei einer Frau falle es wahrscheinlich schwerer, auf einen [lexicon]HIV-Test[/lexicon] zu sprechen zu kommen als etwa bei einem schwulen Mann oder einem Drogenkonsumenten, vermutet der Experte. Denn für diese beiden Gruppen ist das höhere HIV-Risiko bekannt.
      Das HI-Virus schwächt das Immunsystem. Ohne eine Therapie kann es durchschnittlich sechs bis acht Jahre nach einer Infektion zu schweren Folgeerkrankungen kommen, darunter Gürtelrosen, Tuberkulose und Tumoren. Typisch ist auch eine deutliche Gewichtsabnahme.
      «Frauen, die ein HIV-Risiko gehabt haben könnten, sollten sich testen lassen», sagt Sylvia Urban vom Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe. Der Test ermögliche im Fall einer Infektion eine rechtzeitige Therapie und damit ein langes und weitgehend normales Leben. Ihr Rat geht aber auch an Mediziner. «Ärzte sollten sich zu den Symptomen von [lexicon]HIV[/lexicon] fortbilden und in Erwägung ziehen, dass ihre Patientinnen infiziert sein könnten», ergänzte Urban. «Auch wenn die Frauen nicht zu den klassischen Betroffenen-Gruppen gehören.»
      Selbst wenn HIV-Folgeerkrankungen wieder ausheile, könne sich das Immunsystem beim Vollbild [lexicon]Aids[/lexicon] nicht mehr vollständig erholen, erläutert Medizin-Experte Schafberger. «Aids bedeutet weniger Lebensqualität und auch eine geringere Lebenserwartung.»
      2013 wurden 1100 Menschen erst sehr spät positiv auf [lexicon]HIV[/lexicon] getestet: Ein schwerer Immundefekt war bei ihnen zu diesem Zeitpunkt schon aufgetreten. Rund ein Viertel davon - 250 Patienten - waren Frauen. Generell wurde in jenem Jahr bei 41 Prozent der infizierten Frauen die Diagnose erst sehr spät gestellt. Der Durchschnittswert lag bei 31 Prozent. Das Berliner Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass in Deutschland rund 14 000 Menschen leben, die nicht wissen, dass sie HIV-infiziert sind - weil sie sich bisher nicht testen ließen.

      freiepresse.de/RATGEBER/GESUND…gnosen-artikel9137054.php
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Genetisch modifizierte Immunzellen könnten den HI-Virus besiegen

      11.3.2015
      Genetisch modifizierte Immunzellen könnten den HI-Virus besiegen
      Noch vor wenigen Jahrzehnten kam eine Infektion mit [lexicon]HIV[/lexicon] einem Todesurteil gleich. Mit der antiretroviralen Therapie ist es gelungen, den Ausbruch von [lexicon]Aids[/lexicon] bei HIV-Infizierten langfristig zu verringern und die Infektion so von einer Krankheit mit tödlichem Ausgang innerhalb einiger Jahre in eine chronische Krankheit mit normaler Lebenserwartung zu verwandeln. Dennoch ist die HIV-Therapie nicht perfekt. Es gibt reistente HI-Viren, manche Medikamente haben Nebenwirkungen, und manchmal schlägt die Therapie nur schlecht an. Noch immer sterben jährlich 1,5 Millionen Menschen an der Folgeerkrankung AIDS. Die Vorstellung, [lexicon]HIV[/lexicon] zu heilen, geistert weiter in den Köpfen vieler Wissenschaftler herum. Mehrere kleine Studien in den USA legen nun nahe, dass eine innovative neue Therapie eine Heilung wieder wahrscheinlicher machen könnte.
      Vielversprechende Ergebnisse im Kampf gegen den HI-Virus
      Die neue Therapie basiert auf genetisch modifizierte weiße Blutkörperchen, die damit gegenüber [lexicon]HIV[/lexicon] resistent werden. Diese werden dann im Rahmen der Behandlung in den Blutkreislauf des Patienten injiziert. In zwei kleineren Pilotstudien in den USA wurde nachgewiesen, dass Patienten die Behandlung tolerieren und langfristige Kontrolle über das Virus erlangen können. Die amerikanische Behörde Food and Drug Administration (FDA) hat nun eine Erweiterung der zweiten Studie sowie eine weitere, aggressivere Studie genehmigt, um nachzuweisen, dass die Therapie wirksam ist.
      Statt die Reproduktionsmechanismen des Virus anzugreifen, werden bei der neuen Therapie die weißen Blutkörperchen des Patienten mit den genetisch modifizierten T-Zellen ersetzt. Diese sind genetisch so modifiziert, dass ein bestimmtes Oberflächenmolekül namens CCR5 verändert wird, das der HI-Virus nutzt, um in die Zelle zu gelangen. Die Idee dahinter ist, eine Mutation künstlich herbei zu führen, die einen Anteil der Bevölkerung immun gegen [lexicon]HIV[/lexicon] macht. Wird der CCR5-Rezeptor deaktiviert, so hat das keine bisher erkennbaren Folgen für die Gesundheit der Patienten. Der CCR5 als Heilmethode für [lexicon]HIV[/lexicon] wurde im übrigen durch den berühmten "Berliner Patienten" Timothy Ray Brown bekannt, der durch eine Stammzelltransplantation von einem Spender, der besagte Mutation aufweist, komplett von [lexicon]HIV[/lexicon] geheilt wurde. Er gilt bislang als einziger Mensch, bei dem die Heilung gelang.
      Noch ein langer Weg zur Heilung
      Wie immer bedeuten die Ergebnisse nicht, dass in Kürze ein unproblematisches Heilmittel zur Verfügung steht. Bisher wurden zwei Studien durchgeführt. An der ersten nahmen 12 Probanden teil, sie diente einzig und allein dazu, nachzuweisen, dass die Behandlungsmethode sicher ist. Bereits in dieser Studie wurden langfristige Widerstandskräfte gegen den Virus festgestellt. In einer zweiten Studie wurden dann 70 Personen behandelt. Bisher schlägt die Behandlung gut an und wird von den Körpern der Patienten toleriert. Die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass die FDA nun grünes Licht für weitere Studien gegeben hat.
      Weltweit arbeiten Wissenschaftler daran, die HIV-Epidemie in den Griff zu bekommen. Die beschriebene Methode könnte in Zukunft einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

      trendsderzukunft.de/gene....irus-besiegen/2015/03/11/
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Neues HIV-Medikament: Freigabe für Tests am Menschen

      12.3.2015

      Neues HIV-Medikament: Freigabe für Tests am Menschen

      Eine neue Therapieform bei [lexicon]HIV[/lexicon] wurde für Tests am Menschen freigegeben - Praxisvita erklärt, wie das neue Verfahren funktioniert.

      Einige Menschen sind von Natur aus immun gegen das HI-Virus - das liegt an einer speziellen Mutation ihrer Immunzellen, die es dem Virus unmöglich macht, an ihnen zu haften und sich so im Körper auszubreiten. Dieses Phänomen haben sich US-amerikanische Forscher jetzt zunutze gemacht.
      Künstliche Immunität gegen [lexicon]HIV[/lexicon]
      In ersten Versuchen entnahmen die Wissenschaftlern HIV-Patienten Stammzellen - Zellen, die in der Lage sind, sich zu verschiedenen Zellformen zu entwickeln - und stellten daraus Abwehrzellen her, die genauso mutiert waren, wie die von HIV-immunen Personen.
      Anschließend führten sie die Zellen in den Körper des Probanden zurück, wo sich daraufhin viele weitere Immunzellen mit derselben Mutation bildeten. Das Ziel des Verfahrens: Das Virus kann sich im Körper nicht vermehren und bleibt darum ungefährlich.
      Die Methode wurde bisher an zwölf Patienten getestet, die sie alle gut vertrugen. Wegen der geringen Probandenzahl lassen sich jedoch noch keine Schlüsse über ihre Wirksamkeit ziehen. Das Verfahren wurde nun von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für eine größer angelegte Studie freigegeben.

      praxisvita.de/neues-hiv-....sts-am-menschen/gn/14443#
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Neuer PET-Scan zeigt HIV-Viren im Körper an

      16.3.2015
      Neuer PET-Scan zeigt HIV-Viren im Körper an

      Ein radioaktiv markierter Antikörper wird dabei mittels Scan bei seiner Reise durch den Körper verfolgt

      Die Abkürzung PET steht für "Positronen-Emissions-Tomographie". Damit wird ein Verfahren beschrieben, das es möglich macht, im Körper eines Menschen verschiedene Strukturen sichtbar zu machen. Dies gelingt durch eine Markierung, die durch die Injektion bestimmter Stoffe hervorgerufen wird. Beispielsweise spritzen Ärzte einem Patienten eine Glukose-Variante, um Tumorzellen sichtbar zu machen.

      PET-Scan kann sehen, wo besonders viel Glukose verbraucht wird

      Da Krebszellen viel Glukose für ihren Stoffwechsel verbrauchen, kann der PET-Scan sehen, wo besonders viel von der injizierten Glukose-Variante verbraucht wird. Dieses Prinzip haben sich Forscher nun auch im Kampf gegen [lexicon]HIV[/lexicon] zunutze gemacht.

      Sie haben den PET-Scan so angepasst, dass die Viren im Körper sichtbar werden. So kann künftig nicht nur der Nachweis einer HIV-Infektion erfolgen, sondern auch der Erfolg einer Therapie.

      Wissenschaftler setzen auf radioaktiv markierten Antikörper

      Für ihren PET-Scan setzten die Wissenschaftler auf einen Antikörper. Dieser ist radioaktiv markiert und kann daher mittels Scan bei seiner Reise durch den Körper verfolgt werden.

      Trifft der Antikörper auf HI-Viren, passt er nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zum Virus und heftet sich an dessen Oberfläche. Auf diese Weise kann der Arzt im PET-Scan sehen, wo der Antikörper sich "ansiedelt". Dort befinden sich dann auch die HI-Viren.

      HI-Viren sammeln sich auch in den Nasennebenhöhlen und im Lungengewebe an

      Erste praktische Erfahrungen haben die Forscher im Versuch mit Rhesus-Affen gesammelt. Dabei stellte sich der Marker als wirksam heraus. Den Forschern gelang dabei sogar eine neue Erkenntnis in Bezug auf [lexicon]HIV[/lexicon].

      Bisher ging man davon aus, dass die Viren vor allen Dingen in den Lymphknoten und im Darm siedeln. Der PET-Scan zeigte, dass sich viele HI-Viren auch in der Nasennebenhöhlen ansiedeln.

      Ferner fand man sie im Lungengewebe und bei männlichen Affen in den [lexicon]Nebenhoden[/lexicon] und im Samenleiter. Dies wäre eine Erklärung dafür, warum gerade [lexicon]Sperma[/lexicon] von HIV-Positiven so gefährlich ist.


      paradisi.de/Health_und_E..../HIV-Test/News/112753.php


      16.3.2015
      HIV-Interaktion mit Mikroskopietechnik analysiert:Miteinander verknüpfte Nukleoporine Nup153 und Tpr untersucht

      Mailand/Paris (pte001/16.03.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto di Tecnologie Biomediche itb.cnr.it hat zusammen mit dem französischen Institut Pasteur pasteur.fr in Paris eine aufschlussreiche Entdeckung zum Verlauf von durch Immunschwächen bedingten Pathologien gemacht. Die von ihnen untersuchte Interaktion des Virus und dem in den Kernporen enthaltenen Protein ebnet den Weg für innovative Ansätze zur Behandlung von HIV1 und [lexicon]Aids[/lexicon].

      Wichtige Proteinkomplexe

      "Die aus Nucleoporinen bestehenden Kernporen kontrollieren den Austausch von Molekülen zwischen Zellkern und dem im Zellinneren enthaltenen Zytoplasma", erklärt Projektleiterin Francesca Di Nunzio. Diese in der Kernhülle enthaltenen Proteinkomplexe spielen eine entscheidende Rolle in der Physiologie der Zelle.

      "Um das Zusammenspiel von Virus und Zelle besser zu verstehen, haben wir hochauflösende Mikroskopietechniken und biomolekulare Testverfahren verwendet", so die italienische Forscherin. Dabei ging es vor allem um die spezifische Aufgabe von zwei eng miteinander verknüpften Nukleoporinen, nämlich Nup153 und Tpr.

      Next Generation Sequencing

      Offenbar ist es so, dass das Nup153 das Eindringen des Virus in den Kern ermöglicht, während Tpr das Chromatin nahe der Kernpore aktiv hält und somit die Vermehrung des Virus begünstigt. Die Forschungsergebnisse wurden vor allem durch die als Next Generation Sequencing bekannte Technologie der Hochdurchsatzsequenzierung ermöglicht. "Sie liefernt die Grundlage für die Entwicklung von Pharmaka, die auf das Virus einwirken, bevor es in den Zellkern vordringen und die Zelle infizieren kann", unterstreicht Di Nunzio abschließend.

      Die wissenschaftliche Untersuchung erfolgte in Kooperation mit dem Albert Einstein College of Medicne einstein.yu.edu in New York und dem Centro di Statistica e Scienye Biomediche del San Raffaele hsr.it in Mailand. Sie gilt als Fortführung von Arbeiten, über die bereits in den Fachzeitschriften "Virology" und "Virus Research" berichtet wurde. Weitere Details sind in "Nature" nature.com nachzulesen.


      pressetext.com/news/20150316001
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