Bestrafung für Freier von Zwangsprostituierten seit dem 15.10.2016 in Kraft

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    • Bestrafung für Freier von Zwangsprostituierten seit dem 15.10.2016 in Kraft

      Selbst den Medien scheint es entgangen zu sein.
      Seit dem 15.10.2016 ist die Bestrafung für Freier von Zwangsprostituierten in Kraft


      https://dejure.org/gesetze/StGB/232a.html schrieb:

      (6) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer an einer Person, die Opfer eines Menschenhandels nach § 232 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a, auch in Verbindung mit § 232 Absatz 2, oder einer Tat nach den Absätzen 1 bis 5 geworden ist und der Prostitution nachgeht, gegen Entgelt sexuelle Handlungen vornimmt oder von ihr an sich vornehmen lässt und dabei deren persönliche oder wirtschaftliche Zwangslage oder deren Hilflosigkeit, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, ausnutzt.
      Nach Satz 1 wird nicht bestraft, wer eine Tat nach Satz 1 Nummer 1 oder 2, die zum Nachteil der Person, die nach Satz 1 der Prostitution nachgeht, begangen wurde, freiwillig bei der zuständigen Behörde anzeigt oder freiwillig eine solche Anzeige veranlasst, wenn nicht diese Tat zu diesem Zeitpunkt ganz oder zum Teil bereits entdeckt war und der Täter dies wusste oder bei verständiger Würdigung der Sachlage damit rechnen musste.
      Fassung aufgrund des Gesetzes
      zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des
      Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch
      vom 11.10.2016 (BGBl. I S. 2226), in Kraft getreten am 15.10.2016

      Hier die Absätze auf die sich die Strafandrohung bezieht , also das was das Gesetz unter Zwangsprostituieren versteht

      https://dejure.org/gesetze/StGB/232a.html schrieb:

      § 232a
      Zwangsprostitution

      (1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer eine andere Person unter Ausnutzung ihrer persönlichen oder wirtschaftlichen Zwangslage oder ihrer Hilflosigkeit, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, oder wer eine andere Person unter einundzwanzig Jahren veranlasst,
      die Prostitution aufzunehmen oder fortzusetzen oder sexuelle Handlungen, durch die sie ausgebeutet wird, an oder vor dem Täter oder einer dritten Person vorzunehmen oder von dem Täter oder einer dritten Person an sich vornehmen zu lassen.
      (2) Der Versuch ist strafbar.
      (3) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer eine andere Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List zu der Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder den in Absatz 1 Nummer 2 bezeichneten sexuellen Handlungen veranlasst.
      (4) In den Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren und in den Fällen des Absatzes 3 auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu erkennen, wenn einer der in § 232 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 3 bezeichneten Umstände vorliegt.
      (5) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen, in minder schweren Fällen der Absätze 3 und 4 auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

      https://dejure.org/gesetze/StGB/232.html schrieb:

      (1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer eine andere Person unter Ausnutzung ihrer persönlichen oder wirtschaftlichen Zwangslage oder ihrer Hilflosigkeit, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, oder wer eine andere Person unter einundzwanzig Jahren anwirbt, befördert, weitergibt, beherbergt oder aufnimmt, wenn
      1. diese Person ausgebeutet werden soll
      a) bei
      der Ausübung der Prostitution oder bei der Vornahme sexueller
      Handlungen an oder vor dem Täter oder einer dritten Person oder bei der
      Duldung sexueller Handlungen an sich selbst durch den Täter oder eine
      dritte Person,
      b) durch eine Beschäftigung,
      c) bei der Ausübung der Bettelei oder
      d) bei der Begehung von mit Strafe bedrohten Handlungen durch diese Person,

      ...........................


      (2) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer eine andere Person, die in der in Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 bezeichneten Weise ausgebeutet werden soll,
      1. mit Gewalt, durch
      Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List anwirbt,
      befördert, weitergibt, beherbergt oder aufnimmt oder
      2. entführt oder sich ihrer bemächtigt oder ihrer Bemächtigung durch eine dritte Person Vorschub leistet.


      ...........................

      Fassung aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch vom 11.10.2016 (BGBl. I S. 2226), in Kraft getreten am 15.10.2016

      Abzuwarten bleibt jetzt wie die Gerichte Zwangsprostitution auslegen und wie die Strafen wirklich aussehen werden.
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Tomy5169 schrieb:

      Dann darf man keine Dame mehr buchen! weil man nie weiß macht sie das aus Zwang?
      Das sagt das Gesetz nicht aus.
      Aber wenn deutliche Indizien vorliegen das diejenige wirtschaftlich ausgebeutet wird oder unter Zwang arbeitet sollte man die Finger davon lassen.
      Oder wenn man das erst bei einem Besuch merkt oder der Schwanz vor dem Kopf gesiegt hat,, die Chance nutzen straffrei auszugehen in dem man durch eine Anzeige zur Aufklärung beiträgt
      Geändert hat sich im hauptsächlich nur das jetzt die wirtschaftliche Ausbeutung, z. B durch konstruierte Schulden auch Zwangsprostitution ist .
      Bereits vorher hast du dich strafbar gemacht wenn du zu einer Prostituierten gegangen bist die unter Zwang arbeitet und du davon Kenntniss hattest.
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Tomy5169 schrieb:

      Dann darf man keine Dame mehr buchen! weil man nie weiß macht sie das aus Zwang?
      Vielleicht sollte man sich ein formular basteln zum abreissen wo die DL vorher unterschreibt das alles freiwillig ist.

      sollte doch in unserer bananenrepublik das geeignete mittel sein um der behörde genüge zu tun.

      alternativ nach jeder nr zur bullerei und anzeige erstatten da ist man immer auf der sicheren seite und den uniformnieten wird auch nicht langweilig!
    • filzlaus schrieb:

      Vielleicht sollte man sich ein formular basteln zum abreissen wo die DL vorher unterschreibt das alles freiwillig ist.

      sollte doch in unserer bananenrepublik das geeignete mittel sein um der behörde genüge zu tun
      Das ist mal eine klasse Idee.
      Dazu einen kleinen Aktenschrank im Auto wo man die Dokumente archivieren kann.


      filzlaus schrieb:

      alternativ nach jeder nr zur bullerei und anzeige erstatten da ist man immer auf der sicheren seite und den uniformnieten wird auch nicht langweilig!
      Ja dann wird denen nicht langweilig, mir aber auch nicht bei der Post die dann in regelmäßigen Abständen von Amt`s wegen nach Hause kommt. Thema: "Wie sag ich`s meiner Frau!"

      Gruß Strichscout
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