Corona-Pandemie und kein Ende in Sicht.

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    • BJ_Lover schrieb:

      Hallo LL,

      LuckyLuke schrieb:

      Ich wette mit dir das die nicht öffnen und ein neues Gesetz verabschieden werden ...
      ich würde an deiner Stelle den Wetteinsatz nicht zu hoch ansetzen - glaubst du wirklich, dass sich die Rechtslage in den nächsten vier Stunden noch ändert...?

      LuckyLuke schrieb:

      Wenn die tatsächlich öffnen können die im Juli das ganze Land wieder dichtmachen ...

      Die Wette hätte er vermutlich gewonnen.
      Denn ein neues Gesetz ist in Österreich gar nicht nötig um Prostitution noch eine Wiele zu verhindern .
      Denn für die legale Ausübung der Prostitution ist in Österreich eine regelmässige Kontrolluntersuchung beim Gesundheitsamt die auf einer Kontrollkarte vermerkt wird nötig.
      Die Gesundheitsämter sind aber seit Anfang März für den Publikumsverkehr geschlossen so das es in Österreich derzeit keine Prostituierte mit
      vollständiger Kontrollkarte gibt.
      Quelle sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=163139#p163139



      Folgender Passus der Verordnung zeigt das man auch nicht wirklich vor hat Prostitution zu erlauben:


      sexworker.at schrieb:

      BUNDESGESETZBLATT
      FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH
      Jahrgang 2020 Ausgegeben am 30. April 2020 Teil II
      197. Verordnung: COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV



      Kundenbereiche


      § 2. (1) Das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

      1. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

      2. Kunden haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

      § 9. (1) Das Betreten folgender Einrichtungen durch Besucher ist untersagt:
      1. Museen und Ausstellungen,
      2. Bibliotheken und Archiven,
      3. Freizeiteinrichtungen, ausgenommen im privaten Wohnbereich,
      4. Seil- und Zahnradbahnen.
      (2) Als Freizeiteinrichtungen gemäß Abs. 1 Z 3 gelten Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen. Das sind:
      1. Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks,
      2. Bäder und Einrichtungen gemäß § 1 Abs. 1 Z 1 bis 7 des Bäderhygienegesetzes – BHygG, BGBl. Nr. 254/1976; in Bezug auf Bäder gemäß § 1 Abs. 1 Z 6 BHygG (Bäder an Oberflächengewässern) gilt das Verbot gemäß Abs. 1 nicht, wenn in diesen Bädern ein Badebetrieb nicht stattfindet,
      3. Tanzschulen,
      4. Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
      5. Tierparks und Zoos,
      6. Schaubergwerke,
      7. Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,

      sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?p=163144#p163144
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      "Leide mit einem Lächeln"
    • Hallo Tina,

      Tina schrieb:

      Denn für die legale Ausübung der Prostitution ist in Österreich eine regelmässige Kontrolluntersuchung beim Gesundheitsamt die auf einer Kontrollkarte vermerkt wird nötig.
      Die Gesundheitsämter sind aber seit Anfang März für den Publikumsverkehr geschlossen so das es in Österreich derzeit keine Prostituierte mit
      vollständiger Kontrollkarte gibt.
      man lernt nicht aus, das wusste ich so nicht...

      Ich hab gerade mal dazu gegoogelt und bin erstaunt, wie streng unsere Nachbarn das handhaben - eine wöchentliche Gesundheitsuntersuchung ist natürlich eine ganz andere Hausnummer als die jährliche (bzw. halbjährliche bei unter 21jährigen) Gesundheitsberatung, die es bei uns gibt:

      de.wikipedia.org/wiki/Bockschein#%C3%96sterreich

      Gruß BJ
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    • Nun werden viele Bereiche wieder geöffnet.
      Ich persönlich habe Bedenken,daß es zum Rückschlg bzw. zu einer zweiten Infektionswelle kommen könnte,
      wenn jetzt fast alle Bereiche in kurzer Zeit wieder öffnen.

      Hier mal eine Übersicht: mdr.de/brisant/neue-corona-reg…offen-uebersicht-100.html


      Bordelle sind bei den jetztigen Lockerungen noch nicht dabei.

      Aber das war ja zu erwarten.
    • Hier noch ein Pressezitat dazu:

      merkur.de schrieb:

      Update 20.30 Uhr: Alarmierende Meldung vom Robert-Koch-Institut: Laut dem aktuellen Situationsbericht vom Samstagabend die Reproduktionszahl in Deutschland wieder über die Marke von 1 gestiegen, nämlich genau auf 1,1. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Durchschnitt 1,1 Personen ansteckt. So würden auf Dauer wieder mehr Deutsche vom Coronavirus infiziert werden. Noch am Mittwoch lag der Wert bei 0,65, was eine weitere deutliche Abnahme der Infiziertenzahl in Deutschland bedeutete. Es deutet sich somit eine negative Trendwende an.
      Die R-Zahl ist natürlich immer nur eine Momentaufnahme (oder besser Momentschätzung) und kann dadurch auch mal schwanken - trotzdem frage ich mich, wie das kommt, denn die gravierenden Lockerungen kommen ja erst noch und können sich somit noch nicht auswirken...

      Was jetzt in die Zahl einfließt, sind ja im Grunde genommen die Ansteckungszahlen von vor 2 Wochen, also noch vor den ersten Lockerungen - und ich glaube nicht, dass die Ansteckungsgefahr beim Autohändler höher ist als im Lebensmittelhandel, wo es deutlich voller sein dürfte. Außerdem sollte die Maskenpflicht die Zahlen deutlich senken: Jena war ja Vorreiter in dieser Beziehung und dort gab es seitdem keine nennenswerten Neuinfektionen mehr.

      Und klar sind die Zahlen bei den Fleischverarbeitern erschreckend (151 Infizierte bei 300 ausgewerteten Tests in Coesfeld, Stand Freitag, ähnlich auch in Schleswig-Holstein), dürften sich aber auf die bundesweiten Zahlen nicht wirklich auswirken...

      Katastrophal finde ich die Planung, z.B. Hallenbäder zum Monatsende wieder zu öffnen - in Fitnessstudios und an Tennisplätzen verbietet man die Nutzung der Duschen und dann Hallenbäder...? Wer hat den Entscheidern denn da in den Kopf geschissen?

      Gruß BJ
    • Hallo LL,

      LuckyLuke schrieb:

      Dann schau mal nach draußen wie sich die Menschen nun verhalten als wäre Corona vorbei Fahrrad Touren, Sauf Touren usw ...
      da sind mir eigentlich nur relativ unwesentliche Änderungen hier in Bochum aufgefallen, klar gibt es immer mal wieder 3er oder 4er Gruppen von Jugendlichen auf den Straßen, aber der Großteil hier ist diszipliniert - und ich hab hier mal miterlebt, was passiert wenn nicht: 3 junge Deutsche kommen in den Stadtpark, nach ca. 50 - 100 Metern kommt ein Streifenwagen hinterher, Fenster runter, Ansage "Leute, 2 nicht 3... ihr beide biegt links ab, du gehst geradeaus, und wenn ihr euch nicht dran haltet, zahlt ihr..."

      Knapp daneben übrigens 4 junge (wahrscheinlich) türkische Mitbürger, die von der Polizei unbehelligt blieben - denn sie saßen im Quadrat von ca. 4 Metern Kantenlänge auf der Wiese und haben sich mit Abstand unterhalten, vorbildlich!

      LuckyLuke schrieb:

      Dazu noch die bekloppten Demonstranten würde die alle einsperren und nie wieder rauslassen !!!
      In Deutschland laufen leider zuviele Bekloppte rum die merken wohl erst den Ernst der Lage wenn sich am Atemgerät hängen
      Über die Typen müssen wir wohl nicht reden, Zitat 19 Uhr "heute" von heute Abend: "Verschwörungstheoretiker, Impfverweigerer, aber auch Extremisten aus dem rechten und linken Lager" - dem ist nichts hinzuzufügen...

      Gruß BJ
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    • Hallo zusammen,

      aktuell berichtet die WAZ aus dem Ruhrgebiet:

      Essen: Corona: Arbeitsverbot lässt Sexarbeiterinnen verzweifeln

      Geschildert wird die Situation einer Bulgarin, 2 Kinder in der Heimat, die aufgrund von Corona seit 7 Wochen nicht arbeiten kann, kein Geld für die Miete oder um es nach Hause zu schicken, keine Unterstützung vom Staat, Heimreise wegen geschlossener Grenzen und fehlendem Geld nicht möglich.

      In Essen gibt es 800 registrierte Prostituierte, derzeit erkennt die Stadt keinen illegalen Straßenstrich, jedoch würden "vereinzelt" Frauen im Umfeld des Kirmesplatzes versuchen, zu arbeiten. Das werde von den Ordnungsbehörden unterbunden.

      Laut einer Sozialarbeiterin ist es für Drogensüchtige und Ausländerinnen besonders schwierig, da diese oft keine staatliche Unterstützung erhalten, da Voraussetzung u.a. ein fester Wohnsitz in Deutschland ist.


      Corona in Duisburg: Prostituierte bieten Sex im Internet an

      In Duisburg wurden bisher 4 Fälle von illegaler Wohnungsprostitution festgestellt und mit Bußgeldern von je 5000 € geahndet.

      Eine Hilfsorganisation vermutet, dass Zuhälter ihre Damen jetzt in Wohnungen unterbringen, Anzeigen für sie schalten und sie dort weiterarbeiten lassen.

      Der "Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen" weißt darauf hin, dass viele Prostitutierte, die keine staatlichen Leistungen bekommen, sowieso derzeit täglich ums Überleben kämpfen, so dass sie das Corona-Risiko als nachrangig ansehen, da ohne Arbeit Geld für Nahrung und Unterkunft fehlt.

      Interessant finde ich in dem Artikel noch den Hinweis, dass eine Wohnung erst zur "Prostitutionsstätte" wird, wenn mehr als eine Person dort ihre Dienste anbietet - man denke an die Schließung zu Beginn des Lockdowns, erst wurden Prostitutionsstätten geschlossen, 2 Tage später dann die Prostitution generell verboten.

      Der "Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen" ruft zu Spenden für Prostituierte auf, die durch das Berufsausübungsverbot in Notlagen geraten sind und keine staatlichen Hilfen bekommen:


      BesD Nothilfe Fonds


      Eine gute Sache, wie ich finde, wir alle sparen doch im Moment einige Euros, die wir sonst für Sex ausgeben würden, vielleicht spendet ja der eine oder andere einen Teil davon...


      Bochum: Polizei meldet keine Verstöße gegen Sexarbeitsverbot

      Hier wird ebenfalls durch den BesD auf die Notlage mancher Prostitutierter hingewiesen und die gleich hohe Strafe für die Einzelperson wie für den illegalen Betrieb von Bordellen kritisiert. Sinngemäß: die Frauen machen das, weil sie in Not sind und wie können sie wohl die 5000 € Strafe zahlen? Genau, indem sie noch mehr arbeiten...

      Es wird an die Frauen appelliert, sich stattdessen an den oben erwähnten Nothilfe Fonds zu wenden.

      Einige Frauen würden auch Webcam-Shows anbieten, oder auch Supermarkt-Regale einräumen oder als Erntehelferinnen arbeiten, aber alle könnten das nun mal nicht.

      Frauen, die am "Düsseldorfer Verfahren" teilnehmen, haben keine eigene Steuernummer und können somit auch keine Soforthilfe beantragen.


      Verlassen wir das Ruhrgebiet und gehen in die Nachbarschaft:

      Corona: Prostitution in Düsseldorf läuft illegal weiter

      Da dieser Artikel nicht hinter einer Bezahlschranke liegt fasse ich auch nichts zusammen ;)

      Gruß BJ
    • Hallo LL,

      LuckyLuke schrieb:

      Was ich nicht verstehe was ist dadran nicht zu verstehen das Prostitution im Moment in jeglicher Form verboten ist ???
      Damit meine ich gar nicht nur dich sondern auch diverse andere die sich an diesen Strohhalm heften ...
      was ich absolut nicht verstehe ist, warum du immer wieder reflexartig meinst, du müsstest Aussagen widersprechen, die keiner gemacht hat...

      LuckyLuke schrieb:

      Egal welche Form Prostitution ist im Moment verboten und wird es wohl noch länger bleiben ...
      Ich sage es zwar nicht gerne aber im Moment ist es das einzig richtige zumal die Zahlen wieder steigen ...
      Das ist doch absolut unbestritten und muss nicht in jedem Posting wiederholt werden - niemand hat hier gefordert, die Bordelle jetzt oder in Kürze wieder zu öffnen.

      Das hatte ich auch schon beim letzten Mal mehr als deutlich geschrieben:

      BJ_Lover schrieb:

      Und - wie auch oben geschrieben - sage ich nicht, dass das jetzt oder in 2 Wochen oder so passieren soll oder wird. Ich spekuliere hier nicht über das "wann" sondern nur über das "wie" - wann auch immer das sein wird...
      Aber - ebenso, wie es richtig war und ist, Bordelle zu schließen und auch anschließend Prostitution komplett zu verbieten - irgendwann muss man darüber nachdenken, wie auch dieses Gewerbe wieder hochgefahren werden kann. Nicht mehr als das tue ich und zwar ausdrücklich ohne jemals einen Zeitrahmen dafür erwähnt zu haben.

      Ich habe das nicht zu entscheiden sondern unsere Politiker und die machen im Großen und Ganzen derzeit einen guten Job.

      Ausnahmen gibt es aus meiner Sicht natürlich: ich hätte es für genauso abwegig gehalten, über die Öffnung von Hallenbädern nachzudenken wie über Saunaclubs - trotzdem sollen die Ende des Monats wieder aufmachen.

      LuckyLuke schrieb:

      Und zu der Geldstrafe wer sich nicht an Regeln hält soll zahlen da finde ich selbst 5000 Euro noch zu wenig ...
      Klar ist die Situation für die Damen übel aber die Regeln gelten für jeden deshalb hat sich auch jeder dran zuhalten
      Dass du lieber verhungern würdest als kriminell zu werden glaube ich erst, wenn ich dich tot am Straßenrand liegen sehe - ein Beweis, den du hoffentlich nie antreten musst ;)

      Spaß beiseite: wenn es ein staatliches Berufsausübungsverbot gibt, sollte es genau wie für andere Berufsgruppen auch als Ausgleich staatliche Hilfen geben. Dass die für einen Großteil der Prostituierten komplett wegfallen ist eigentlich eine Frechheit.

      Ich meine damit ausdrücklich diejenigen, die ordnungsgemäß angemeldet sind und auch Steuern gezahlt haben, aber trotzdem durchs Raster fallen, also z.B.
      • Prostituierte, deren Steuern nach dem Düsseldorfer Verfahren direkt durch den Bordellbetreiber abgeführt wurden und die wegen fehlender eigener Steuernummer jetzt keine Soforthilfe beantragen können
      • "Wanderhuren", die in verschiedenen Städten arbeiten und daher keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, wodurch staatliche Hilfen ausgeschlossen sind
      • aber auch z.T. obdachlose Prostituierte vom Straßenstrich, die mal hier mal da schlafen, aber alle staatlichen Auflagen erfüllt haben, aber eben auch keinen festen Wohnsitz haben.
      Dass diese Gruppen (und andere) so einfach durchs Raster unseres Sozialstaats fallen, darf doch nicht sein...

      Daher verlinke ich auch hier gerne nochmal den BesD Nothilfe Fonds, einfach, weil es eine gute Möglichkeit ist, unverschuldet in Not geratenen Prostituierten zu helfen, wenn es schon der Staat nicht tut...

      Gruß BJ
    • Hallo LL,

      LuckyLuke schrieb:

      Also Hallenbäder und Saunaclubs sind ja zwei paar verschiedene Schuhe im Hallenbad geht man schwimmen und im Saunaclub tut man alles nur nicht schwimmen deshalb kann man das gar nicht vergleichen ...
      klar sind das zwei Paar Schuhe - aber in beiden herrscht Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit, also beste Bedingen für das Virus um sich lange in der Luft zu halten, deshalb finde ich die Öffnung der Hallenbäder (fast) genauso abwegig.

      LuckyLuke schrieb:

      ich persönlich hätte auch keine Hällenbäder oder die Fitnessbuden aufgemacht auch wenn ich gerne hingehe das sind mit die größten Virenschleuder ...
      Bei den Fitness-Centern bleiben ja z.B. die Duschen gesperrt, was ich genau aus oben genanntem Grund auch sinnvoll finde... meine Schwimmbad-Erfahrung zeigt hingegen, dass man nur frisch geduscht ins Wasser darf. Außerdem ist die Luft im Hallenbad selbst auch (abgeschwächt) ähnlich...

      Sind diese Entscheidungen also logisch nachvollziehbar? Ich denke nein.

      Gruß BJ
    • Ich habe so die Vermutung, dass einer der angeblich gesuchten Rettungsanker bei diesem Satz vermutet wurde:"Interessant finde ich in dem Artikel noch den Hinweis, dass eine Wohnung erst zur "Prostitutionsstätte" wird, wenn mehr als eine Person dort ihre Dienste anbietet - man denke an die Schließung zu Beginn des Lockdowns, erst wurden Prostitutionsstätten geschlossen, 2 Tage später dann die Prostitution generell verboten."

      So wie ich den lese, geht es da aber weniger darum, zu hoffen dass Wohnungspuffs mit nur einer SDL aufmachen sollen, sondern die Politiker am Anfang in der Hektik nicht wirklich wussten, was die da wie genau tun sollen, um das Gewerbe vorerst zu stoppen. Ich denke, darauf das die Prostitution vorerst verboten bleiben soll, können sich alle rational denkenden Menschen derzeit einigen.
    • Bezüglich der Schwimmbäder sehe ich das etwas differenzierter und durchaus legitim diese bereits wieder zu öffnen. Die Menschen hier gehen in der Regel geduscht und gewaschen ins Wasser. Jedenfalls sollte das so sein. Dazu sind die Nassbereiche einer regelmäßigen Reinigung mit Reinigungsmitteln unterzogen. Der Chlorgehalt im Wasser tut sein übriges dazu. Die Chancen des Virus außerhalb des Körpers zu überleben ist hier m.E. deutlich geringer als in öffentlichen Verkehrsmitteln.
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    • Hallo zusammen,

      LuckyLuke schrieb:

      Dazu gehören natürlich auch Hallenbäder,Kneipen und Fitnessbuden usw ...
      da gebe ich dir prinzipiell recht, allerdings hätte ich mir z.B. eine Ausnahme für Außengastronomie vorstellen können, wie sie (glaube ich) in Bayern gemacht wurde: dort dürfen zuerst wieder Außenbereiche genutzt werden, natürlich mit Abstand zwischen den Tischen und am Tisch nur die auch sonst erlaubten Personen (also Familie/Wohnungsgemeinschaft oder ein Fremder) und auch nur bis 18 oder 19 Uhr, zusätzlich Maskenpflicht beim Gang zur Toilette - da sind Alkoholekzesse eher unwahrscheinlich und auch das Infektionsrisiko wäre nicht wesentlich höher als beim Spazieren gehen.

      nk1206 schrieb:

      So wie ich den lese, geht es da aber weniger darum, zu hoffen dass Wohnungspuffs mit nur einer SDL aufmachen sollen, sondern die Politiker am Anfang in der Hektik nicht wirklich wussten, was die da wie genau tun sollen, um das Gewerbe vorerst zu stoppen.
      Derzeit öffnen wäre absolut falsch, aber ich glaube schon, dass die Politiker wussten, was sie getan haben und vielleicht auch bei der Wiederöffnung irgendwann ähnlich verfahren: ein 1:1-Kontakt ist wesentlich ungefährlicher als ein volles Laufhaus oder gar ein Saunaclub, daher kann die Unterscheidung schon Sinn machen.

      dacordive schrieb:

      Bezüglich der Schwimmbäder sehe ich das etwas differenzierter und durchaus legitim diese bereits wieder zu öffnen. Die Menschen hier gehen in der Regel geduscht und gewaschen ins Wasser.
      Genau da liegt ja das Problem: die Duschen in den Fitnessstudios sind nicht umsonst gesperrt, bei hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme halten sich die Atemtröpfchen und damit die Viren einfach wesentlich länger in der Luft als z.B. im Bus (wo ja auch Maskenpflicht gilt) und diese Atmosphäre herrscht bei Hallenbädern nicht nur im Duschraum sondern auch im Schwimmbereich selbst. Das Chlor kann ja erst wirken (wenn es das überhaupt tut), wenn die Viren ins Wasser "fallen"...


      Gruß BJ
    • sehe ich nicht so. Man muss schon unterscheiden zwischen Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit und "Nasszellen" in welchen insbesondere mit Tensiden zur Körperreinigung gearbeitet wird.
      Ich sehe das Ansteckungsrisiko in Schwimmbädern und auch Duschen als deutlich geringer an als im ÖPNV oder beim Einkaufen. Geraden in Duschen und Bädern werden die Flächen durch den Badebetrieb immer wieder neu benetzt und damit die Viren geradezu "weggespült". Das Chlor ist übrigens genauso in der Raumluft von Schwimmbädern als Aerosol zu finden und nicht nur im Becken.

      Dass, die Duschen in den Fitnesstudios gesperrt sind hat eher den Grund, dass diese meist in den Umkleiden liegen und offen sind.

      Ich bin allerdings weder Mediziner noch Virologe, nur Logiker ;)
    • Hallo zusammen,

      dacordive schrieb:

      sehe ich nicht so.
      und so soll das auch sein, wir sind ja zum Diskutieren und Meinungsaustausch hier...

      Scorpio schrieb:

      Es ist eigentlich umgekehrt. Das verringert die Lebenszeit des Virus.
      Was Wärme angeht, dürftest du wahrscheinlich Recht haben - "wahrscheinlich" deshalb, weil es bei Corona-Viren meistens so ist, die Virologen sind aber bei diesem noch nicht sicher, weil wir auf der Nordhalbkugel mit den verlässlichsten Zahlen halt noch keinen Sommer mit dem Virus hatten. Und weil es sich z.B. auch in Indien, wo es deutlich wärmer ist, ausbreitet.

      Aber das bisschen, was aus dem Physik-Leistungskurs vor etlichen Jahren bei mir hängen geblieben ist, sagt mir trotzdem, dass jedes Tröpfchen bei hoher Luftfeuchtigkeit länger schwebt als bei niedriger und die Lebenszeit des Virus dürfte immer noch locker für eine Infektion des dahinter oder daneben schwimmenden ausreichen, denn es herrschen ja im Schwimmbad keine 70°, die ja angeblich im Backofen zur Wiederaufbereitung von Masken innerhalb von 30 Minuten ausreichen.

      Ich persönlich fühle mich jedenfalls im Supermarkt, wo alle Masken tragen deutlich sicherer als ich es im Schwimmbad tun würde.

      ÖPNV nutze ich eher selten, schon allein, weil in Normalzeiten das Auto bei einem spontanen Abstecher zum Straßenstrich deutlich praktischer ist ;)

      Gruß BJ
    • BJ_Lover schrieb:

      Aber das bisschen, was aus dem Physik-Leistungskurs vor etlichen Jahren bei mir hängen geblieben ist, sagt mir trotzdem, dass jedes Tröpfchen bei hoher Luftfeuchtigkeit länger schwebt als bei niedriger und die Lebenszeit des Virus dürfte immer noch locker für eine Infektion des dahinter oder daneben schwimmenden ausreichen,
      Es mag sein dass die Tröpfchen länger schweben, aber generell sterben Viren bei hoher Luftfeuchtigkeit schneller. Das heißt ja nicht, dass ihre "Leichen" nicht umherschweben können :)

      Konkret zum Einfluss der Luftfeuchtigkeit auf den Coronavirus, siehe z.B. hier: aerzteblatt.de/nachrichten/111…die-Epidemie-abschwaechen


      BJ_Lover schrieb:

      Ich persönlich fühle mich jedenfalls im Supermarkt, wo alle Masken tragen deutlich sicherer als ich es im Schwimmbad tun würde.
      Ich hab das Gefühl, dass die Leute seit der Maskenpflicht vergessen dass der Abstand immer noch wesentlich wichtiger ist. Zum Glück kann ich mir meine Arbeitszeiten frei einteilen und immer dann gehen, wenn der Supermarkt am leersten ist.


      Was mich interessieren würde: Was macht ihr eigentlich, sobald das Kontaktverbot aufgehoben wurde? Würdet ihr sofort wieder eine DL besuchen, oder lieber erst abwarten? Würdet ihr irgendwas anders machen als früher um euch zu schützen?
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