Umfrage zum Thema Sexkaufverbot

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Umfrage zum Thema Sexkaufverbot

      Wie bekannt sein dürfte,gibt es Bestrebungen in der Politik das "horizontale Gewerbe" generell ganz zu verbieten nach dem Vorbild des "nordischen Modells".
      Durch das vorrübergehende coronabedingte Prostitutionsverbot ist die Diskussion darüber wieder neu entbrannt.
      Zur Zeit wird das Thema Sexkaufverbot im Landtag behandelt. landtag.nrw.de/home/parlament-…17wp/a03/anhoerungen.html

      Der "Unternehmensverband Erotische Dienstleistungen" uegd.de/
      setzt sich dafür ein,daß auch wir Freier eine Stimme bekommen. Daher wird eine anonyme Umfrage durchgeführt,bei der wir Freier befragt werden.
      Die Umfrage wird von der Wissenschaftsplattform durchgeführt.

      Zur Umfrage: soscisurvey.de/umfrage-sexkaufverbot/

      Ich bin durch ein anderes Forum auf diese Umfrage gestoßen und ich finde,daß wir unbedingt daran teilnehmen sollten.
    • Zweck der umfrage ist es Argumente gegen das Sexkaufverbot für eine Anhörung im Sozial- und Frauenausschuss die 14.01.2021 stattfindet und zu der der Unternehmerverband Erotikgewerbe Deutschland geladen ist, zu liefern.

      Ich habe bereits an der Umfrage teilgenommen und hatte sie für stümperhaft erstellt, so kann man nicht in eine Diskussion mit Politkern gehen.
      Zum einen konnte Ich bereits 5 mal vom selben Gerät teilnehmen, Zum anderen ist der Aufbau völlig unlogisch.
      Ich kann zum Beispiel auswählen das Ich bei einem Sexkaufverbot auf Paysexverzichten würde kann dann aber garnicht auswählen das Ich garnicht zahlen würde .
      Anbei Screenshots



      sexkauf1.jpg


      sexkauf2.jpg



      sexkauf4.jpg





      sexkauf6.jpg

      sexkauf5.jpg

      sexkauf4a.jpg


      sexkauf7.jpg

      sexkauf8.jpg
      Dateien
      • sexkauf3.jpg

        (42,54 kB, 1 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      ------------------------------------------------------------
      "Leide mit einem Lächeln"
    • Die Fragestellung fand ich auch ziemlich daneben und nicht wirklich zum Thema passend.
      und ich fürchte,daß man damit nicht wirklich vor den Politikern Erfolg haben kann.
      Für mich war sowieso der letzte Punkt entscheidend,an denen man seine persönliche Meinung posten kann.
      Ich finde es trotz allem bemerkenswert,daß die Politik uns ein Mitspracherecht eingeräumt hat,
      uns nach unsere Meinung fragt .J jetzt können wir noch mitreden.
      Danach müssen wir nur alles hinnehmen.
    • Hallo zusammen,

      Rasputin schrieb:

      Wie bekannt sein dürfte,gibt es Bestrebungen in der Politik das "horizontale Gewerbe" generell ganz zu verbieten nach dem Vorbild des "nordischen Modells".
      Durch das vorrübergehende coronabedingte Prostitutionsverbot ist die Diskussion darüber wieder neu entbrannt.
      Zur Zeit wird das Thema Sexkaufverbot im Landtag behandelt. landtag.nrw.de/home/parlament-…17wp/a03/anhoerungen.html
      zunächst einmal finde ich den Antrag von CDU und FDP Nein! Zum Sexkaufverbot des Nordischen Modells – Betroffenen helfen und nicht in die Illegalität abschieben erstaunlich detailliert, sachlich und (meiner persönlichen Meinung nach) auch vernünftig formuliert und es werden auch die dadurch begründeten Schlüsse gezogen.

      Was die Umfrage angeht (die ja nicht vom Landtag sondern vom UEGD kommt) muss ich Tina völlig recht geben:

      Tina schrieb:

      Ich habe bereits an der Umfrage teilgenommen und hatte sie für stümperhaft erstellt, so kann man nicht in eine Diskussion mit Politkern gehen.
      Zum einen konnte Ich bereits 5 mal vom selben Gerät teilnehmen, Zum anderen ist der Aufbau völlig unlogisch.
      Ich kann zum Beispiel auswählen das Ich bei einem Sexkaufverbot auf Paysexverzichten würde kann dann aber garnicht auswählen das Ich garnicht zahlen würde .
      Dass weder eine Prüfung via Cookie noch eine über die IP-Adresse erfolgt, ob man schon teilgenommen hat und somit beliebige Mehrfachteilnahmen möglich sind macht das Ergebnis einer solchen Umfrage von vornherein unbrauchbar da anfechtbar.

      Der Aufbau ist - wie Tina schon schrieb - absolut unlogisch und zu guter Letzt sind manche Fragen auch noch so aufgebaut, dass der Teilnehmer direkt zu einer bestimmten Antwort gedrängt wird. z.B.:


      UEGD-Umfrage schrieb:

      Szenario
      Beim Sexkaufverbot soll der Kauf geahndet werden, nicht jedoch der Verkauf. Die Tat (Sex) muss vollendet sein, der Versuch (Verabredung zum entgeltlichen Sex) wäre nicht strafbar. Wird der Sex zu Hause beim Verkäufer oder Käufer ausgeübt, greift Art. 13 GG „Unverletzlichkeit der Wohnung“. Da einvernehmlicher (entgeltlicher) Sex keine Gefahr für Leib und Leben darstellt, dürfen Ordnungsbehörden oder Polizei nicht in die Wohnung eindringen. Der Nachweis eines Verstoßes gegen ein Sexkaufverbot (In flagranti) wäre kaum möglich.

      Bei einer solchen Rechtslage würde ich



      O das Verbot ignorieren und das Risiko eingehen



      O dem Verbot folge leisten und nicht mehr für Sex bezahlen
      drängt den Teilnehmer förmlich zur 1. Antwort.

      Da es aber noch keinen Gesetzentwurf (und erst recht kein Gesetz) zum "Nordischen Modell" gibt kann auch niemand wissen, ob das geschilderte Szenario auch nur halbwegs realistisch wäre, ein entsprechendes Gesetz könnte ja beispielsweise auch den Versuch, also die Verabredung, unter Strafe stellen.

      Das wäre noch OK, wenn auch andere Szenarien geschildert würden und dazu die gleichen Fragen gestellt würden, was aber nicht der Fall ist.

      So wie sie ist, ist die Umfrage leider völlig wertlos und nur für Ablage P geeignet - schade, da wird eine Chance vertan.

      Gruß BJ